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Stadtpolitik Leipzigs Kulturbürgermeister: Könneke zieht zurück, Kumbernuß neu im Rennen
Leipzig Stadtpolitik Leipzigs Kulturbürgermeister: Könneke zieht zurück, Kumbernuß neu im Rennen
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15:40 13.05.2016
Achim Könneke (links) will nicht mehr, dafür will Thomas Kumbernuß umso mehr Kulturbürgermeister in Leipzig werden. Quelle: Wolfgang Zeyen / André Kempner
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Leipzig

Personelle Rochaden vor der Wahl des neuen Leipziger Kulturbürgermeisters am kommenden Mittwoch im Stadtrat: Während der Freiburger Kulturdezernent Achim Könneke seine Kandidatur am Freitag überraschend zurückzog, nominierte Stadträtin Elisabeth Ute Gabelmann (Die Piraten) den Satiriker, Musiker und Politiker Thomas „Kuno“ Kumbernuß (Die Partei) nach. "Thomas Kumbernuß ist als sehr kulturinteressiert bekannt. Ich dachte, wenn er sich bewirbt, dann soll er auch mit auf dem Zettel stehen. Und deshalb habe ich ihn vorgeschlagen", sagte Gabelmann gegenüber LVZ.de

Am kommenden Mittwoch werden somit drei Optionen auf dem Wahlzettel in der Ratsversammlung stehen: Stadträtin Skadi Jennicke (Die Linke), der Görlitzer Historiker Matthias Theodor Vogt (CDU) und „Kuno“ Kumbernuß (Die Partei), teilt die Stadtverwaltung mit.

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Neuer Kulturbürgermeister in Leipzig: Noch Drei Kandidaten im Rennen

Die Abstimmung findet in geheimer Wahl statt. „Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten erhalten hat. Wird eine solche Mehrheit im ersten Wahlgang nicht erreicht, folgt zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen eine Stichwahl, bei der die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet“, so das Regularium.

Die Stelle des Kulturbürgermeisters soll am 2. Juni für sieben Jahre neu besetzt werden. Bisheriger Amtsinhaber ist der parteilose Michael Faber.

mpu