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Unternehmen Leipzig als Sprungbrett: Früherer Leiter des sächsischen Werkes bald im BMW-Vorstand
Leipzig Unternehmen Leipzig als Sprungbrett: Früherer Leiter des sächsischen Werkes bald im BMW-Vorstand
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16:49 18.09.2019
Milan Nedeljkovic im Leipziger BMW-Werk, das er von 2013 bis 2015 leitete. Quelle: Andreas Döring
Leipzig

Das Leipziger BMW-Werk erweist sich als Karrieresprungbrett: Milan Nedeljkovic (50), der von 2013 bis 2015 Chef der Autofabrik im Norden der Messestadt war, soll in den Konzernvorstand des Münchner Autobauers aufrücken. Das berichtete am Mittwoch das „Manager-Magazin“. Nedeljkovic gilt als Vertrauter des neuen Vorstandschefs Oliver Zipse (55), der zuvor die Produktion verantwortete. Nach Ansicht von Branchenexperten hat Nedeljkovic damit Chancen, später Zipse als BMW-Chef zu beerben. Beim Münchner Autobauer ist es üblich, dass der Produktionsvorstand an die Spitze des Konzerns rückt.

Nedeljkovic verantwortete in Leipzig fünf Fahrzeuganläufe

Nedeljkovic ist ein gebürtiger Serbe. In seiner Zeit als Werkleiter meisterte er fünf Fahrzeuganläufe, darunter den Stromer i3, den Hybrid-Sportagen i8 und den 2er Active Tourer. Seit Ende 2010 hatte er die Montage in der Fabrik geleitet. Davor war er im Mini-Werk von BMW in Oxford für den Bereich Karosserie verantwortlich. Nedeljkovic wechselte vor vier Jahren als Chef des BMW-Stammwerks nach München.

Zuletzt war er Boss des gesamten BMW-Qualitätsmanagements

Vor einem Jahr stieg er zum Boss des gesamten Qualitätsmanagements des Autobauers auf. Schon in Leipziger Zeiten setzte er auf die Elektromobilität. „Wir sind der Überzeugung, dass die Elektromobilität die Zukunft entscheidend mit prägen wird“, sagte er bereits vor fünf Jahren in einem LVZ-Interview.

BMW: Produktionsende von i3 in Leipzig ist nicht in Sicht

Lobende Worte fand er seinerzeit für den i3. Mit ihm „haben wir ein maßgeschneidertes Angebot für den urbanen Raum geschaffen“, betonte er. Das gilt offenkundig auch heute noch. Denn die Erfolgsgeschichte des Strom-Flitzers geht ungebrochen weiter. „Wir werden den i3 bis auf Weiteres produzieren,ein Ende ist nicht in Sicht“, bekräftigte ein Unternehmenssprecher einen LVZ-Bericht.

Elektrosportwagen i8 aus Sachsen wird im April 2020 eingestellt

Die Elektromobilität gewinne gerade an Fahrt, die Nachfrage nehme derzeit jeden Monat zu. „Der BMW i3 hat noch eine lange Zukunft“, sagte der Sprecher. Dagegen ist das Ende des i8 bereits besiegelt. Im April 2020 soll der letzte Wagen von den Leipziger Bändern rollen.

Von Ulrich Milde

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