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Kommunalwahl Freie Wähler Störmthal wohl nicht mehr im Gemeinderat – Grüne wieder drin
Leipzig Wahl Kommunalwahl Freie Wähler Störmthal wohl nicht mehr im Gemeinderat – Grüne wieder drin
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16:42 11.06.2019
Andrang herrschte auch zur Wahl in Großpösna. Quelle: Andre Kempner
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Großpösna

Auch in den Gemeinderat Großpösna schaffte es auf Anhieb die AfD. Für die drei Kandidaten stehen drei Sitze zur Verfügung. Nicht mehr vertreten im Gemeinderat sind nach der Auszählung von sieben der acht Wahlbezirke die Freien Wähler Störmthal. Allerdings fehlte kurz vor Mitternacht noch ein Briefwahlbezirk, dessen Auszählung angesichts knapper Abstände noch zu wirksamen Änderungen auch bei den Zahlen für die anderen Parteien führen kann, sagte Gemeindewahlleiter Daniel Strobel. Bis dahin ist die CDU mit 20,9 Prozent und fünf Sitzen stärkste Kraft. Es folgen die SPD mit vier sowie die FDP mit drei Sitzen im Gemeinderat. Die Linke mit zwei und die Grünen als Rückkehrer mit einem Sitz folgen. Die Wahlbeteiligung lag zu diesem Zeitpunkt bei 57,6 Prozent. Bei der Europawahl lag sie nach Auszählung aller Wahlbezirke bei 71,1 Prozent, ein ähnlicher Wert wird nun auch bei der Kommunalwahl erwartet.

Im Wahlbezirk 3 wurde das Wahllokal Ratssaal 2 für eine repräsentative Wahlstatistik für die Europawahl genutzt. Nachfragen von Wählern hatte es diesbezüglich laut Strobel nicht gegeben. Gleich am Eingang hing eine Bekanntmachung zu dieser statistischen Erhebung, und erklärende Flyer lagen aus. Das Verfahren sei im Wahlstatistikgesetz geregelt und zugelassen und schließe eine Verletzung des Wahlgeheimnisses aus. Die Wahlscheine mussten eingeteilt nach Altersgruppen und Geschlecht herausgegeben werden. Danach galt es, die Ergebnisse in Listen zu übertragen und an das Statistische Landesamt zu schicken.

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Im Rittergut gab es drei Wahlbüros: zwei im Ratssaal und eins im Bürger- und Vereinshauses. Den richtigen Weg zeigten vor dem Rathaus freundliche Jugendliche. Max Mittelbach und Emil Böker (vormittags) sowie Alina Morgner und Chiara Fischer (nachmittags) nahmen die Wähler in Empfang und führten sie zum Aufzug des Rathauses.

Von Olaf Barth