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Kommunalwahl Wieder Kopf-an-Kopf-Rennen in Markkleeberg?
Leipzig Wahl Kommunalwahl Wieder Kopf-an-Kopf-Rennen in Markkleeberg?
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19:19 26.05.2019
Wahlhelferin Susann Zötzsche erklärt im Hort der Grundschule Markkleeberg-Mitte die Bedeutung der Wahlzettel. Quelle: Foto: André Kempner
Markkleeberg

Seit 1994 liefern sich die CDU und die SPD in Markkleeberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Seit 25 Jahren stellt die SPD in Markkleeberg den Oberbürgermeister, im Stadtrat gab es jedoch zuletzt eine Patt-Situation. Beide Parteien, die CDU mit Oliver Fritzsche und die SPD mit Rolf Müller an der Spitze, kamen auf jeweils neun Sitze. Unter den 72 Bewerbern aus sechs Listen, die zum Einzug in den Stadtrat bereit sind, stehen erstmals Kandidaten der AfD, angeführt von Elke Gärtner.

Die FDP, bisher mit Anja Jonas allein vertreten, hat Olaf Winne nach ganz oben auf ihre Liste gesetzt. Die Linke schickt Doris Werner als Spitzenkandidatin ins Rennen, Bündnis 90/Die Grünen Joachim Schruth als Spitzenkandidaten.

Wahlleiterin Andrea Stübiger stellt sich mit ihren knapp 170 Helferinnen und Helfern auf eine lange Nacht im Markkleeberger Rathaus ein, ebenso Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) und Pressesprecher Daniel Kreusch. „Wir haben als große Stadt nun einmal viele Stimmen auszuzählen“, so Kreusch. Dennoch wolle man sich bemühen, so zügig wie möglich die ersten Trends und Hochrechnungen bekanntzugeben.

Immerhin gibt es in der Großen Kreisstadt allein 20 218 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger für den Stadtrat, rund 50 mehr für das Europaparlament und sogar 20 229 für den Kreistag. „Die unterschiedlichen Zahlen hängen mit Umzügen zusammen“, erklärt Stübiger. Über den Stadtrat dürfe nur mit abstimmen, wer mindestens seit drei Monaten mit dem Hauptwohnsitz in Markkleeberg gemeldet ist. Die ursprüngliche Reihenfolge des Auszählens habe sich geändert, erklärte Stübiger. Gleich nach der Europa- wird jetzt die Stadtratswahl ausgezählt. Die ursprünglich vorgesehene Kreistagswahl rückt zeitlich nach hinten. Der Wahlabend gestaltet sich zu einem Marathon im Auszählen, denn danach stehen noch die Entscheidungen über die Ortschaftsräte in Wachau/Auenhain und Gaschwitz an.

Mehr als 2400 Markkleeberger haben 2014 die Möglichkeit der Briefwahl genutzt. Fünf Jahre später wurden sogar 3200 Unterlagen angefordert.

Von Gislinde Redepenning

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