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Kommunalwahl Zwei neue Parteien auf der Liste in Markranstädt
Leipzig Wahl Kommunalwahl Zwei neue Parteien auf der Liste in Markranstädt
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20:04 26.05.2019
In Markranstädt und den Ortsteilen waren die Bürger aufgerufen, EU-Parlament, Stadtrat und Ortschaftsräte zu wählen. Quelle: Andre Kempner
Markranstädt

Wie in den meisten anderen Kommunen war auch in Markranstädt die Wahlbeteiligung deutlich höher als zu den vergangenen Kommunal- und Europawahlen im Jahr 2014. Sieben Parteien und politische Vereinigungen bewarben sich um die 22 Stadtratssitze. Insgesamt 58 Kandidaten buhlten um die Wählerstimmen.

Vor fünf Jahren waren es noch sechs Parteien und politische Gruppierungen, die um den Einzug in den Markranstädter Stadtrat kämpften. Während die FDP im Jahr 2014 antrat, aber keinen Sitz erreichen konnte, ist sie in diesem Jahr nicht auf dem Wahlzettel zu finden. Zum ersten Mal waren 2014 die Freien Wähler dabei und erlangten auf Anhieb 19,2 Prozent und damit vier Sitze im Rat – nach der CDU zweitstärkste Kraft.

Die Christdemokraten kamen vor fünf Jahren auf 44,5 Prozent der Wählerstimmen und sicherten sich elf der 22 Sitze im Stadtrat und waren damit deutlich stärkste Kraft. Sie verloren allerdings die absolute Mehrheit. Noch deutlicher verlor im Jahr 2014 die SPD, die mit 12,8 Prozent der Stimmen noch drei Sitze erreichte. Genauso viel wie die Linkspartei, die 14,3 Prozent bekam. Neben den Freien Wählern war auch die Vereinigung „Bürger für Markranstädt (BFM)“ mit einer eigenen Liste vertreten – damit kamen sie auf 6,8 Prozent und erhielten einen Sitz.

Abgesehen von den Freien Demokraten gingen in diesem Jahr alle Parteien und Vereinigungen erneut an den Start. Hinzu kam eine Liste der Grünen, die allerdings nur einen einzigen Kandidaten enthielt. Ebenfalls neu in diesem Jahr war eine AFD-Liste.

Die Bürger in den Markranstädter Ortsteilen waren zudem dazu aufgerufen, ihre Ortschaftsräte zu wählen. In Frankenheim gingen CDU und SPD mit insgesamt sieben Kandidaten ins Rennen. Die Auswahl zwischen CDU, SPD und Freien Wählern hatten die Bewohner von Großlehna, vier Listen gab es in Göhrenz: BFM, CDU, SPD und Freie Wähler. Ebenfalls vier Vorschläge enthielt die Liste in KulkwitzCDU, Die Linke, Freie Wähler und SPD. CDU und Linke stellten sich auch in Quesitz zur Wahl, in Räpitz gingen CDU, BFM und Freie Wähler an den Start.

Von Linda Polenz

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