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Aus zweiter Hand Was der Skoda Yeti aus zweiter Hand taugt
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Was der Skoda Yeti aus zweiter Hand taugt

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04:34 06.10.2020
Kompaktes Kerlchen sorgt für wenig Kummer: Der Yeti stapfte bis 2017 durch Skodas Modellprogramm und gilt als robuster Gebrauchtwagen. Quelle: Skoda/dpa-tmn
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Berlin

Der Skoda Yeti ist wie sein Namensvetter, der bekannte Schneemensch, auf seine Art einzigartig: eine Mischung Kompakt-SUV, Kombi und Van.

Damit verbinden sich Talente: Er kann ordentlich was verstauen, ist wendig und in der Allradversion sogar geländetauglicher als manches modernere SUV. Bei der Hauptuntersuchung (HU) ist er ein gerngesehener Gast - mit leichten Schwächen.

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Modellhistorie: 2009 kam der Yeti zu den Händlern. Das einzige Facelift brachte 2013 vor allem eine neue, glattere Frontpartie; 2015 Überarbeitung der Motorenpalette. 2017 flog das Modell zugunsten des Kompakt-SUVs Karoq aus dem Programm.

Karosserievarianten: Der Yeti ist ein fünftüriges, kompaktes SUV. Regulär fährt er mit Unterfahrschutz und Beplankung. Es gibt aber auch eine Variante ohne diese SUV-Zutaten; die Version mit längerem Radstand kam nicht auf den deutschen Markt.

Abmessungen (laut ADAC): 4,22 m bis 4,23 m x 1,79 m x 1,69 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 405 l bis 1580 l.

Stärken: Der pragmatische Yeti erntet bei der HU viel Lob. Laut "Auto Bild Tüv Report 2020" werden Dämpfung und Lenkung sehr selten beanstandet. Gleiches gilt für die Bremsleitungen und -schläuche. Funktion von Fuß- und Feststellbremse ernten niedrige Mängelquoten. Niedrige Durchfallquoten ebenfalls bei der Abgasuntersuchung (AU).

Schwächen: Allem voran ist Ölverlust in der Kritik, schon ab der ersten HU. In frühen Jahren zeigen die Lenkgelenke leicht erhöhte Mängelquoten; ebenso die Blinker bei älteren Exemplaren sowie das Abblendlicht bis zur zweiten HU im Alter von fünf Jahren. Allgemein hat der Yeti den Hang zu verschlissenen Bremsscheiben.

Pannenverhalten: Der ADAC attestiert dem Yeti mit Blick auf seine Pannenstatistik gute Noten, nur Exemplare vom Erstzulassungsjahr 2013 sackten ins Mittelfeld ab. Als Pannenschwerpunkte nennt der Club: Zündkabel bei Yetis vom Jahr 2010 bis 2012 sowie Zündkerzenstecker (2010). Der Tüv-Report berichtet auch von Problemen mit den Steuerketten bei den TSI-Motoren.

Motoren: Benziner (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 77 kW/104 PS bis 118 kW/160 PS; Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 77 kW/105 PS bis 125 kW/170 PS.

Marktpreise (laut "DAT Marktspiegel" der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):

- Yeti 1.4 TSI Active Green tec (2017); 92 kW/125 PS (Vierzylinder); 50 000 Kilometer; 12 850 Euro. - Yeti 1.2 TSI Active (2013); 77 kW/104 PS (Vierzylinder); 101 000 Kilometer; 6675 Euro. - Yeti 2.0 TDI Active 4x4 Outdoor Green (2016); 81 kW/110 PS (Vierzylinder); 77 000 Kilometer; 11 850 Euro.

© dpa-infocom, dpa:201005-99-832430/2

dpa