Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Aktuelles Das gehört alles in die Camping-Küche
Mehr Bauen & Wohnen Aktuelles Das gehört alles in die Camping-Küche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:03 06.05.2019
Ganz wichtig: Der Campingkocher und Grill brauchen vielerorts einen Windschutz. Quelle: PRIMUS
Berlin

Wer schon einmal mit dem Zelt verreist ist, weiß, wie wichtig es ist, sich auf das Nötigste zu beschränken. Aber auch im Wohnwagen oder Wohnmobil ist der Platz begrenzt. Auf die richtige Ausrüstung komm es an - auch in der Camping-Küche.

Zur Grundausstattung gehören Topf, Teller, Besteck, Becher. "Darüber hinaus sind der Campingkocher, ein Schneidbrett, ein Flaschen- und Büchsenöffner, ein Korkenzieher und ein Thermobecher für heiße Getränke Utensilien, die das Kochen im Freien wesentlich erleichtern", sagt Christian Günther vom Bundesverband der Campingwirtschaft.

Töpfe und Besteck zum Falten

Wer "seine Küche auf dem Rücken tragen muss, sollte auf Minimalismus und leichte Utensilien achten", rät Günther. Sein Tipp: Einen Brattopf mitnehmen, in dem man kochen und braten kann. Alexander Wolf empfiehlt Rucksackreisenden faltbare Töpfe. Der Fachverkäufer der Bonner Filiale des Outdoor-Ausrüsters Globetrotter erklärt: "Die Wände sind aus Silikon, der Boden aus Edelstahl."

Gläser sind für Rucksackreisende ungeeignet. "Becher sind stabiler", erläutert Viktoria Groß vom Deutschen Camping-Club. Auch die Tafelmesser können zuhause bleiben. "Das Frühstücksbrot lässt sich auch mit einem Schneidemesser schmieren, das man ohnehin braucht", erklärt sie. Platzsparend ist Faltbesteck.

Statt Porzellangeschirr eignet sich besser Geschirr aus Aluminium, Melamin oder Kunststoff. Einziger Nachteil: "Kunststoffmaterialien sind kratzanfällig. In den Rillen können sich Speisereste festsetzen", erklärt Wolf. Statt flacher Teller rät er zu tiefen Tellern - sie sind vielfältiger einsetzbar. Idealerweise haben sie Griffe, damit man auch ohne Tisch heiße Suppen essen kann.

Feststoff-, Gas- oder Spirituskocher

Beim Campingkocher ist die Wahl groß. "Die wohl einfachste und abenteuerlichste Variante ist der Feststoffkocher - ein kleiner, faltbarer Notkocher aus verzinktem Stahl, der sich zum Erwärmen kleinerer Mengen eignet", erklärt Günther. Zudem gibt es Gaskocher - "mit hoher Leistung, die einen Liter Wasser in rund zwei Minuten zum Kochen bringen".

Alternativ ist der Spirituskocher laut Günther hervorragend für Anfänger und Profis geeignet: "Er ist unkompliziert in der Anwendung, leicht und kostengünstig." Allerdings muss immer Spiritus im Gepäck sein. Wichtig: Windschutz und Zündstein nicht vergessen. "Damit bekommt man jeden Kocher an, auch wenn es mal nass ist", sagt Wolf.

Universalseife und Gewürze in der Filmdose

Wer wenig Platz hat, aber auf einen Grill nicht verzichten möchte, kann einen Kompaktgrill verwenden. "Er lässt sich praktisch verstauen, einfach aufbauen und ist nach dem Gebrauch schnell wieder gesäubert", erläutert Günther.

Praktisch ist auch eine kleine Tube Universalseife. "Mit ihr lassen sich "sowohl der fettige Nudeltopf reinigen als auch die Haare waschen", sagt Günther.

Camper sollten zudem Gewürze einpacken - Groß empfiehlt, sie platzsparend in Sechsfach-Streuer oder in alte Filmdosen abzufüllen. Unbedingt auch Öl zum Braten und für Salate einpacken. Laut Günther seien auch "trockene Lebensmittel wie Pasta, Reis, Quinoa oder Couscous optimal."

Wer auf Kaffee nicht verzichten will, packt Pulver und Minifilter ein. "Das funktioniert wie mit einem Teebeutel", erklärt Günther. Üblich sei auch Filterkaffee. Sein Tipp dazu: "Der Espressokocher für den Elektro- oder Gasherd funktioniert auch auf dem Campingkocher.

dpa

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Durch farbenfrohe Gassen bummeln, macht im Urlaub richtig Spaß. Wer südliches Flair auf die heimische Hausfassade bringen will, hat vielerorts schlechte Karten.

06.05.2019

Auch Marmorfliesen wollen mal geputzt werden. Was sie jedoch gar nicht vertragen, ist Säure im Putzmittel. Sie greift das Material an.

06.05.2019

Duschen statt baden, Eco-Waschprogramme nutzen, den Wasserhahn zudrehen beim Zähneputzen: Die Deutschen sind wahre Meister im Wassersparen - jedenfalls im eigenen Haushalt. Doch auch durch einen cleveren Einkauf lässt sich der Wasserverbrauch reduzieren.

03.05.2019