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17:19 09.12.2019

Hallo, Herr Minister!

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Steven Reichenbach (20) aus Schildau: Ich wünsche mir Highspeed Internet für unseren ganzen Ort. Dabei können wir noch relativ zufrieden sein mit dem Ist-Zustand. Aber die Verbindung ist sicher noch ausbaufähig. Wenn ich bedenke, dass immer mehr Leute auch von zu Hause aus arbeiten müssen und Handwerksbetriebe auf einen guten Anschluss angewiesen sind. Ich selbst bin ein leidenschaftlicher Gamer. Übers Netz spiele ich mit Freunden in der ganzen Welt. Mein Lieblingsspiel heißt Far Cry. Das ist eine Action-Adventure-Computerspielreihe. Mir fällt immer wieder auf, dass meine Gegenspieler in manchen Situationen etwas schneller sind als ich. Bei mir hängt’s mitunter mal. Das ist im wahrsten Sinne ein Standortnachteil, weil es in diesem und anderen Spielen auch auf Schnelligkeit ankommt.

Quelle: Haig Latchinian

Felix Kolossa (19) aus Neukirchen bei Borna: Ich wünsche mir, dass sich der neue Minister erst einmal ordentlich in der Bevölkerung umhört. Da liegt manches im Argen. Wir hatten mal eine Brikettfabrik und eine Großraumdiskothek – inzwischen gibt es noch nicht mal einen Bäcker. Von Jugendtreffs ganz zu schweigen. Wir hängen meist in der Garage ab. Dadurch schmort jeder in seinem eigenen Saft. Weil jeder den Tag über andernorts beschäftigt ist, führt das dazu, dass du nicht mal alle Gleichaltrigen in deinem Dorf kennst. Das ist doch verrückt. Als ich zur Ernte mal beim Bauern ausgeholfen hatte, lernte ich junge Leute aus unserem Ort kennen, die ich vorher noch nie gesehen hatte... Dabei bin ich sehr aktiv. Ich mache bei der Jungen Gemeinde in Zedtlitz mit. Die hat einen Einzugsbereich von vier Dörfern. Ich selbst sammle die Mitglieder mit dem Auto ein und bringe sie zum Treff. Anders geht es nicht.

Quelle: Haig Latchinian

Jasmin Feja (16) aus Altenbach: Ich wünsche mir irgendwo zwischen Wurzen und meinem Heimatdorf Altenbach eine richtig tolle überdachte Einkaufsmeile – eine Mall, wie man sie aus großen Städten kennt. Mit allen möglichen angesagten Läden wie New Yorker, Colloseum und Starbucks. Natürlich sollte dort auch McDonald’s nicht fehlen. Genau so wenig wie ein Kino mit den neuesten Filmen und ein Buchladen mit Fantasy und Mangas– ich lese nämlich sehr gern. Als Vorbild könnte der Petersbogen in Leipzig dienen. Dort gibt es fast alles unter einem Dach – vom Supermarkt übers Cinestar bis hin zum RB-Leipzig-Fanshop. Mir ginge es dabei gar nicht so sehr ums eigentliche Shoppen. Viel wichtiger wär’ mir, dass es dort warm ist, und ich mich mit meinen Freundinnen treffen könnte.

Quelle: Haig Latchinian
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