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05:15 15.05.2019

Kandidaten im Interview

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Kurt Brause (Pro Pegau): Wie kann sich Pegau mit Historie und Moderne weiter positiv entwickeln? Wie von Pro Pegau seit Jahren gefordert, muss nun endlich eine moderne Bahnstation mit Einbindung in das S-Bahn-Netz im 30-Minuten-Takt und Busanbindung an die Ortsteile erfolgen. Die Erweiterung der Grund- und Oberschule, Neubau und Erweiterung der Kita „Regenbogen“ und „Sonnenschein“ und die Verbesserung der ärztlichen Versorgung werden notwendig, um die Attraktivität als beliebten Wohnort vor den Toren Leipzigs zu erhöhen. Neben Bauland muss der Fokus stärker als bisher auf die Schaffung von familien- und seniorengerechten Wohnungen gelegt werden. Sanierung von ruinösen Gebäuden in der historische Kernstadt und Nachnutzung von leeren Läden müssen forciert und noch intensiver unterstützt werden. Wie wollen Sie die vielen zugezogenen jungen Familien für die Mitarbeit in Feuerwehr und Vereinen begeistern? Eine weitere Steigerung der Aufwandsentschädigung und Investitionen in Schutzausstattung und Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr sowie Neubau/Sanierung der Feuerwehrgerätehäuser in Werben und Kitzen werden dringend notwendig. Ebenso gilt es die Nachwuchsarbeit unter anderem bei TuS Pegau, Blau-Gelb Kitzen, VC 68 Pegau und Pegauer Karneval-Klub noch stärker zu unterstützen. Mit einem Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage, dem weiteren Ausbau des Stadtbades zum Freizeit- und Sportzentrum und mit dem Neubau des Schulsportplatzes möchten wir die Bedingungen der Vereins- und Jugendarbeit verbessern. Das Ehrenamt muss noch stärker gewürdigt werden. Nennen Sie (drei) Wahlziele darüber hinaus? Was streben Sie als Stadtrat an? Mit Verstärkung der Präsenz von Ordnungsamt und Polizei muss sich unverzüglich die Ordnung und Sicherheit in Pegau und Ortsteilen, auch an den Wochenenden, deutlich verbessern. Des Weiteren ist unser Ziel eine Attraktivitätssteigerung der Ortsteile durch bessere Nahversorgung, Ausbau Internet und ÖPNV-Anschluss, statt einer Deponie an der Gemeindegrenze. Zudem wird eine attraktive Tagebaufolgelandschaft mit dem Pegauer See, dem Ausbau von Straßen- und Radwegenetz sowie der Nutzung Schwerzauer See zum Hochwasserschutz eine wichtige Aufgabe sein. Pro Pegau setzt sich weiterhin für die Eigenständigkeit ein, damit wir die gute Entwicklung unserer Stadt auch zukünftig bürgernah mitgestalten können.

Quelle: privat

Marco Becher (CDU): Wie kann sich Pegau mit Historie und Moderne weiter positiv entwickeln? Wir haben alle Chancen auf eine gute Entwicklung, wir müssen sie nur noch besser nutzen und auch mal mutig sein. So viel Geschichte und schöne alte Bausubstanzen wie in Pegau und den Ortsteilen finden sich nicht so häufig in der Region. Pegau selbst ist sehr gut angebunden und bietet Jung und Alt ein Umfeld mit allen Möglichkeiten wie Kultur, Sport, Gesundheit, Kinderbetreuung und Schulen. Für die Ortsteile wollen wir bessere Anbindungen. Unsere Zukunft sind die Kinder und Jugendlichen. Angebote wie zum Beispiel der Skatepark sollen weiter ausgebaut und gefördert werden. Wie wollen Sie die vielen zugezogenen jungen Familien für die Mitarbeit in Feuerwehr und Vereinen begeistern? Es ist schwer, die Menschen von der Mitarbeit in einer Feuerwehr zu begeistern. Gründe sehe ich in der Vereinbarung mit Ausbildung, Beruf, Familie und Ehrenamt, da setzt man Prioritäten. Da die Feuerwehr eine Pflichtaufgabe der Gemeinde ist, muss sich auch die Stadt Pegau um weitere Mitstreiter Gedanken machen. Hier sehe ich Bedarf bei der Anerkennung dieser Arbeit, etwa die Anpassung der Entschädigungssatzung oder Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen als Anreiz. Auch müssen weitere Feuerwehrleute bei der Stadt beschäftigt werden, um die Tagesalarmbereitschaft abzusichern, weil die fast täglich anfallenden Arbeiten im technischen Bereich über das Ehrenamt der Feuerwehr nicht mehr handhabbar sind. Nennen Sie (drei) Wahlziele darüber hinaus? Was streben Sie als Stadtrat an? • Unterstützung des Ehrenamtes • das Miteinander der Vereine stärken • Stärkung der Einrichtungen für Kinder und Jugendliche Ich hoffe auf eine gute konstruktive Stadtratsarbeit im Sinne unserer Stadt, aber auch zum Wohle unserer Bürger. Unsere Stadt und Ortsteile sollen weiterhin attraktive Wohn-, Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten bieten. Moderne Anforderungen an das Alltagsleben sollen sich mit Tradition verknüpfen.

Quelle: privat

Uwe Bartsch (Freie Wählervereinigung Kitzen): Wie kann sich Pegau mit Historie und Moderne weiter positiv entwickeln? Pegau ist eine ruhige, historisch gewachsene Kleinstadt in unmittelbarer Nähe zur „Boomtown“ Leipzig. Zuzüge belegen, dass gerade Leipziger Ruhe und Entschleunigung suchen und Pegau, aber auch Kitzen, Wiederau und Werben durch ihre Lage im Grünen, als Wohnort wählen. Nur verzichten sie ungern auf großstädtische Annehmlichkeiten wie Freizeitangebote, kurze Wege, schnelles Internet, umfassende Kinderbetreuung… Genauso geht es hier Geborenen. Spätestens mit der Berufswahl wird der Unterschied deutlich. Hier wohnen – gern, nur sind Ausbildungs- und Erwerbsmöglichkeiten eher überschaubar. Wie wollen Sie die vielen zugezogenen jungen Familien für die Mitarbeit in Feuerwehr und Vereinen begeistern? Notruf 112 – in jeder Situation, zu jeder Zeit, von jedem Ort erreichbar. Wer ist zuerst da? „Die Feuerwehr.“ Und jetzt stell dir vor: „Du brauchst Hilfe, und keiner kommt“. Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehren ist „leicht“. Tage der offenen Türen, Schauvorführungen, öffentliche Einsatzübungen, Technikschauen – ein riesen Aufwand. Effekt: nahe null. Hochwasserereignisse 2011 und 2013: 22 neue Kameraden! Wollen wir das so? Ein Ehrenamt – sicher, erste finanzielle Anreize sind geschaffen. Aber sollte nicht auch mal der Bund über Anreize nachdenken, etwa in Form von Rentenanwartschaften? Vereine: Es gibt sie noch. Leute, die sich finden, nicht auf dem Sofa hocken und erwarten, dass es andere machen. Eigeninitiativen unterstützen. Nennen Sie (drei) Wahlziele darüber hinaus? Was streben Sie als Stadtrat an? Die finanzielle Situation der Stadt Pegau macht eine Konzentration auf Pflichtaufgaben unumgänglich. 1. Infrastruktur: Abwasserkanäle und Gräben sind teilweise marode. Die Verkehrsanbindungen in Bahn, Bus, Straße und Radwegen ist verbesserungswürdig. Und die Telekom hat Ortsteile von Kitzen ganz abgeklemmt. 2. Kinderbetreuung: Mit dem Geburtenanstieg ist die Errichtung neuer Betreuungseinrichtungen notwendig. Ein finanzieller Kraftakt, aber eine Investition in die Zukunft. 3. Öffentliche Ordnung und Sicherheit: Der neue Feuerwehrbedarfsplan wird die Notwendigkeit einer Neustrukturierung sichtbar machen. Und: Ja, auch Pegau hat ein Drogenproblem. Wie ist dem zu begegnen!?

Quelle: privat
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