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09:30 10.05.2019
Wird ein Hund bei der Autofahrt angeschnallt, muss er dafür ein Brustgeschirr tragen. Quelle: Christin Klose
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Düsseldorf

Fährt der Hund im Auto mit, gilt er verkehrsrechtlich als Ladung. Diese muss für den Fall einer Vollbremsung oder eines Unfalls entsprechend gesichert sein.

In einem Kombi eignet sich für den Hund eine Metallbox im Kofferraum, heißt es in der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" (Ausgabe 5/2019). In Limousine oder Cabrio gehört die Box in den Fußraum des Beifahrerrücksitzes.

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Alternativ kann der Hund auf einem Sitz angeschnallt werden. Dafür gibt es Verbindungsgurte zwischen Brustgeschirr und Gurtschließe. Auf keinen Fall darf der Hund am Halsband angeschnallt werden.

Vor der Fahrt wird der Hund an seinen Platz gewöhnt, indem er mit einem Leckerli dorthin gelockt und erneut belohnt wird, sobald er sich dort befindet. In weiteren Schritten, die stets belohnt werden, wird zuerst nur der Wagen angelassen und dann eine kurze Fahrt unternommen, am besten zur Hundewiese oder einem Spaziergang.

Ist das Fahrtziel erreicht, sollte der Hund so lange angeleint und im Auto bleiben, bis der Halter ihm das Signal zum Aussteigen gibt. Sollte er vor Aufregung winseln oder bellen, muss er sich wenigstens erst kurz beruhigen, bevor er gelobt und hinausgelassen wird.

dpa