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Aktuelles So päppelt man den zugeflogenen Vogel auf
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05:53 08.11.2019
Ein ausgebüxter Wellensittich schaut sich um, ob er in einer neuen Wohnung Unterschlupf findet. Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Sulzbach

Hungrig, müde und halb erfroren: Kommt ein Ziervogel in ein fremdes Heim geflogen, ist schnelle Hilfe gefragt. Durch Erschöpfung und Hunger werden manche Tiere so zutraulich, dass sie durch offene Fenster und Türen fliegen, erklärt der Tierschutz-Verein Tasso.

Sitzt der Neuankömmling zerzaust im Wohnzimmer, könne der Retter das Tier vorsichtig in einem Pappkarton mit Luftlöchern unterbringen. Ist der Vogel geschwächt oder fühlt er sich kühl an, sollte er sanft in ein Handtuch gesetzt werden, um ihn zu wärmen, empfiehlt Tasso-Sprecherin Laura Simon.

Wasser und Kolbenhirse für den Neuankömmling

Hat der Retter zufällig einen Vogelkäfig zur Hand, stülpt man das Gestell vorsichtig ohne Bodenschale über den Vogel. Sobald er sich am Gitter festhält, kann der Boden wieder rein. Damit das Tier zur Ruhe kommt, sei das Abdunkeln des Käfigs zu empfehlen. Leben eigene Vögel im Haushalt, setzt man das Tier jedoch auf keinen Fall zu ihnen.

Der Finder sollte dem zugeflogenen Vogel aber Wasser und Futter anbieten - schließlich könne er ausgehungert sein. Die Tasso-Experten empfehlen dafür Kolbenhirse, falls im Haushalt vorhanden. Die gäbe es in fast jedem Lebensmittelgeschäft. Nach der Erstversorgung sei es ratsam, ein Tierheim oder Vogelschutzverein zu kontaktieren.

dpa

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