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13:22 04.09.2019
Ist eine Katze unauffällig und still, merken Halter manchmal gar nicht, dass sie sich Berührungen entzieht. Das jedoch könnte ein Zeichen für eine Krankheit sein. Quelle: Ina Fassbender/dpa-tmn
Düsseldorf

Hat das Kätzchen plötzlich ein schuppiges, raues Fell? Oder betreibt der Stubentiger entweder übertriebene oder gar keine Fellpflege? All das können kleine Zeichen für Unwohlsein sein, erläutert der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Doch Katzen machen es ihren Besitzern oft schwer, Krankheiten oder Beschwerden zu erkennen. Als Meister der Geheimniskrämerei versuchten sie, körperliche Schwächen so gut es geht zu verbergen. Das sei evolutionsbedingt, erklären die Experten: Als kleine Raubtiere wollten Katzen nicht zu Opfern größerer Raubtiere werden.

Ist das Tier unauffällig und still, merken Halter manchmal gar nicht, dass sich die Katze Berührungen entzieht und eben nicht nur entspannt schläft. So würden beispielsweise Katzen mit Diabetes zuweilen erst beim Tierarzt vorgestellt, wenn sie schon fast im Koma liegen, beschreibt es der IVH. Kleine Verhaltensänderungen wie wechselhafter Appetit und Schlappheit werden nicht richtig interpretiert.

Klare Warnsignale für Katzenhalter seien erweiterte Pupillen im hellen Tageslicht. Gelblich verfärbte Augen können Hinweise auf Vergiftungen oder Leberschäden sein. Auch eine gräulich wirkende Mundschleimhaut kann auf ein Problem hindeuten. Dann sollte man mit dem Gang zum Tierarzt nicht zu lange warten, rät der Verband.

dpa

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