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Jeder dritte Deutsche verunsichert Wie beeinflusst Corona unsere Altersvorsorge

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17:05 10.06.2020
Quelle: pexels.com / akz-i
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Laut einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung des Online-Versicherungsmanagers Clark hält es knapp ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) für wahrscheinlich, dass ihre Altersvorsorge durch die Corona-Pandemie beeinflusst werden könnte. Mit welchen Auswirkungen die Deutschen rechnen und wie sie ihre Vorsorge trotzdem planen können, erklären die Experten des Versicherungsmanagers:

Was passiert mit der gesetzlichen Rente? Bei der gesetzlichen Rente gilt seit 2009 die sogenannte Rentengarantieklausel. Diese besagt, dass die Rente nicht gekürzt werden darf, auch wenn das allgemeine Lohnniveau sinkt. Damit sind zwar Ruheständler erst einmal auf der sicheren Seite, wie sich das Rentenniveau in der Zukunft entwickelt, ist allerdings unklar. Nullrunden in den nächsten Jahren können als Mittel ergriffen werden, um die leeren Rentenkassen infolge einer Wirtschaftskrise zu entlasten. Und grundsätzlich gilt: In aller Regel wird die Basisversorgung der gesetzlichen Rentenversorgung zur finanziellen Absicherung im Alter in Zukunft nicht ausreichen – eine zusätzliche private Altersvorsorge ist immer empfohlen.

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Riester und betriebliche Altersvorsorge – sichere Vorsorge in unsicheren Zeiten: Wenn der Arbeitgeber in der aktuellen Krise die Arbeitszeit kürzt und der Lohn sinkt, kann dies auch Auswirkungen auf die Beiträge zur arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersversorgung (bAV) haben. Denn der Beitrag des Arbeitgebers zur bAV ist meist an den Bruttojahreslohn gekoppelt. Sollte der Arbeitgeber kündigen müssen oder selbst insolvent werden, bleiben die Rentenansprüche jedoch erhalten, sofern der Versicherte mindestens 23 Jahre alt ist und dem Betrieb seit mindestens fünf Jahren angehört. Sie sind dann „unverfallbar“. Auch für die Riester-Rente gilt eine Beitrags- oder Zinsgarantie. Wer also gerade auf der Suche nach einer sicheren Altersvorsorge ist, sollte sich mit der Riester-Rente zumindest auseinandersetzen. Sie eignet sich vor allem für Geringverdiener und Familien.

Faustregel – 10 Prozent des Nettoeinkommens für die private Altersvorsorge: Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Vorsorge und Versicherungen auch außerhalb von Krisenzeiten auseinanderzusetzen. Grundsätzlich gilt: Etwa zehn Prozent des Nettoeinkommens sollten monatlich in die Vorsorge gesteckt werden – je früher gestartet wird, desto besser. In welcher Form dies am besten geschieht, sieht bei jedem anders aus. Wichtig ist, den eigenen Bedarf zu kennen – dabei kann ein Rentenrechner wie der des digitalen Versicherungsmanagers Clark helfen. Dort werden wesentliche Parameter wie Inflationsraten sowie bestehende Altersvorsorgeprodukte einbezogen. Verbraucher erhalten einen realistischen Blick auf ihre voraussichtliche Rente und die aktuelle Rentenlücke.

Mehr Informationen rund um das Thema Altersvorsorge gibt es unter dem weiterführenden Link.

akz-i

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