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Finanztipps der Sparkasse Leipzig Das ändert sich im neuen Jahr
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15:11 04.01.2019
Quelle: fotolia.com/boonsom, industrieblick

Steuer, Rente, Sozialabgaben – ab 1. Januar 2019 treten neue gesetzliche Regelungen in Kraft, die sich finanziell bemerkbar machen.

Das ändert sich für Arbeitnehmer

Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung wird ab 1. Januar 2019 um 0,5 Prozentpunkte gesenkt und liegt somit bei 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens statt bei bisher 3 Prozent. Auch die Krankenversicherung wird für die gesetzlich versicherten Beschäftigten ab Januar günstiger: Das GKV-Versichertenentlastungsgesetz sieht vor, dass die gesetzliche Krankenversicherung nun wieder paritätisch finanziert wird, d. h. Arbeitgeber und Beschäftigte sowie Rentner und Rentenversicherung zahlen zu gleichen Teilen die Krankenversicherungsbeiträge. Das gilt nicht nur für den allgemeinen Beitragssatz, sondern auch für den Zusatzbeitrag, der von jeder Krankenkasse individuell erhoben wird. Im Gegensatz dazu wird der Beitragssatz zur Pflegeversicherung angehoben: um 0,5 Prozentpunkte auf 3,05 Prozent (bzw. 3,30 Prozent für Kinderlose). Geringverdiener können sich freuen, denn der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro (2020 dann noch mal auf 9,35 Euro).

Das ändert sich für Steuerzahler

Der Grundfreibetrag, also der Teil des zu versteuernden Einkommens, der steuerfrei bleibt, steigt 2019 um 168 Euro auf 9.168 Euro. Zudem werden Eltern entlastet, die kein Kindergeld beziehen: Für sie erhöht sich der Kinderfreibetrag auf 7.620 Euro pro Kind und Jahr.

Das ändert sich für Rentner

Aufgrund der Rentenreform 2019 wird es für (angehende) Rentner einige Änderungen geben, beispielsweise bei der Mütterrente: Für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, wird nun bis zu einem halben Jahr zusätzlich bei der Rente der Mutter (bzw. des Vaters) angerechnet. Das führt zu einer Erhöhung der Rente pro Kind um bis zu 16,02 Euro im Westen und um bis zu 15,35 Euro im Osten.

Für Versicherte, deren Erwerbsminderungsrente erstmals ab 1. Januar 2019 beginnt, wird die sogenannte Zurechnungszeit 2019 erst mit 65 Jahren und acht Monaten enden. Durch die Zurechnungszeit werden erwerbsgeminderte Menschen so gestellt, als hätten sie in dieser Zeit mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen weitergearbeitet und Beiträge gezahlt. Dadurch erhalten sie eine höhere Rente.

Wer 2019 in den Ruhestand geht, muss einen höheren Anteil seiner Rente versteuern. Ab Januar 2019 steigt der steuerpflichtige Rentenanteil von 76 auf 78 Prozent: Bei Bestandsrenten ändert sich nichts.

Mehr Informationen unter: www.facebook.com/SparkasseLeipzig

PM

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