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Fit & Gesund Leipzig Vorsicht Blutsauger: Tipps für die Zeckenzeit
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08:14 02.05.2019
Ein Mädchen erfreut sich an den schönen Blumen auf einer Wiese. Doch Vorsicht, hier können auch Zecken lauern. Quelle: pixabay.com / jill111
Leipzig

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt auch die Zeit der Blutsauger. Zecken werden aktiv, sobald das Wetter mehrere Tage über sieben oder acht Grad liegt. Ein Blick auf das vergangene Jahr zeigt: Die Zeckendichte war noch nie so hoch wie 2018, zudem erkrankten überdurchschnittlich viele Menschen an FSME. Auch 2019 wird ein voraussichtliches Zeckenjahr.

Höheres Infektionsrisiko erwartet

Durch die höheren Temperaturen in den letzten Jahren und die vergleichsweise milden Winter erwarten Experten ein höheres Infektionsrisiko im Sommer 2019. Ebenfalls problematisch: Die angenehmen Temperaturen sorgen dafür, dass neue Zeckenarten in Deutschland heimisch werden. Dazu gehören die tropische Hyalomma oder die Auwaldzecke.

Wieso sind Zecken gefährlich?

Zecken gelten als Parasiten, die sich vom Blut verschiedenster Wirbeltiere ernähren. Dafür stechen sie ihren Wirt und saugen ihm Blut ab – die Menge an Blut ist allerdings so gering, dass sie in der Regel nicht zum Problem wird. Gefährlicher sind hingegen die möglichen Krankheitserreger, die eine Zecke übertragen kann.

Ist eine Zecke mit Krankheitserregern infiziert, kann ein Biss gefährlich werden. Die Erreger gelangen aus den Speicheldrüsen oder dem Darm der Zecke über den Stechapparat in den Körper des Wirts. Ein Zeckengift gibt es nicht, sondern lediglich die Gefahr von Krankheitserregern.

Risikogebiete in Deutschland

Risikogebiete befinden sich dort, wo die Wahrscheinlichkeit für Borreliose- und FSME-Erreger hoch ist. Darunter fallen für FSME große Teile Bayerns, Baden-Württemberg, Teile Südhessens und Thüringen. Für Borreliose besteht in Brandenburg, Sachsen und Bayern entlang der polnischen Grenze ein erhöhtes Risiko. Die Verbreitungsgebiete sind ungleichmäßig verteilt. Daher ist es vor einer Reise oder einem Urlaub empfehlenswert, sich entsprechend zu informieren.

Tipps zur Zeckenabwehr

Um sich in der Natur vor einem Zeckenstich zu schützen, sollte man helle Kleidung tragen. Darauf erkennt man herumkrabbelnde Zecken sofort und kann sie entfernen, bevor sie zustechen. Für optimalen Schutz sollte man lange Ärmel und Hosen tragen.

Abwehrsprays und -cremes verhindern, dass Zecken angelockt werden, indem sie deren Sinne irritieren. Die Mittel auf die Hautstellen auftragen, die nicht mit Kleidung bedeckt sind.

Steckt eine Zecke in der Haut, kann der Blutsauger mit einer geeigneten Pinzette, Zeckenzange oder -karte entfernt werden. Die Stichstelle danach mit einem Desinfektionsmittel behandeln und zwei bis drei Wochen beobachten.

Von red./RND

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