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Helios Park-Klinikum Leipzig Schonende und präzise Eingriffe im neuen CT
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Schonend und präzise im neuen CT

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09:19 22.04.2021
Modern und Spezialisiert: Der neue Interventionsraum am Helios Park-Klinikum Leipzig.
Modern und Spezialisiert: Der neue Interventionsraum am Helios Park-Klinikum Leipzig. Quelle: Thomas Meinicke
Leipzig

Spezielle Krankheiten erfordern ein spezialisiertes Team. Seit mehreren Monaten arbeiten Ärzte und Ärztinnen im Helios Park-Klinikum Leipzig in einem deutschlandweit einzigartigen Interventionsraum, dem Nexaris Angio-CT. Der Bereich ist technisch hochinnovativ, aber zugleich denkbar einfach.

Denn: „Im Grunde ist das System eine Kombination aus zwei bildgebenden Verfahren, zweier absoluter Standardverfahren“, sagt Privat-Dozent Dr. Michael Moche, Chefarzt der Klinik für Interventionelle Radiologie. Das ist der Clou: „Unsere beiden Arbeitspferde“, sagt Moche, werden in einem eigens dafür ausgestatteten Raum vorteilhaft gemeinsam eingesetzt – beide Arbeitspferde bringen gewissermaßen ihre PS-Stärken ein.

„Mit der Angiografie lassen sich die Gefäße im Körper durch Zugabe eines Kontrastmittels in Echtzeit auf dem Monitor zweidimensional sichtbar machen. Die Computertomografie ermöglicht die dreidimensionale Darstellung der Organe“, beschreibt der Chefarzt. „Durch die Kombination der Vorteile beider bildgebenden Verfahren im Nexaris wird die verfügbare Bildinformation erhöht und damit die Steuerung des Eingriffs wesentlich verbessert. Dadurch können wir Patienten und Patientinnen präziser, effizienter, sicherer und am Ende schonender behandeln.“

Bei Leberkrebs besonders effektiv

Der Nexaris kommt nicht nur bei der Behandlung von Leberkrebs zum Einsatz, ist dort jedoch besonders effektiv. Denn hier sind möglichst genaue Eingriffe nötig: „Je besser die Bildgebung, desto präziser und wirksamer sind wir in dem, was wir machen“, so Dr. Moche. Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, Leberkrebs minimal-invasiv zu behandeln: Entweder sticht der Arzt oder die Ärztin durch die Haut direkt in den Tumor in der Leber, um ihn dort durch Hitze oder Strom zu veröden.

Der andere Weg ist ein Zugang über die Leistenader, wie bei einem Herzkatheter. „Man kann den Katheter unter Röntgendurchleuchtung zwar sehr gut steuern, aber man sieht das Lebergewebe nicht besonders gut“, erklärt Dr. Moche. Da kommt das Angio-CT ins Spiel: „Wenn man mit dem Katheter an der Stelle angelangt ist, wo man den Tumor erwartet, kann man gut mit der CT darstellen und dann über den Katheter präzise behandeln unter Schonung des übrigen Lebergewebes.“

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Die Quintessenz: Der Patient oder die Patientin profitiert durch einen verbesserten, kürzeren und dennoch präziseren Ablauf. Der Tumor könne wirksamer behandelt werden, erklärt der Chefarzt, die Nebenwirkungen seien geringer: „Je präziser, desto besser.“ Am Helios Park-Klinikum wurde mit dem Nexaris Angio-CT ein bedeutsamer Schritt in Richtung Zukunft gemacht.

Von PR/LMG