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Helios Park-Klinikum Leipzig Spiegelung ist die beste Vorsorge
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Spiegelung ist beste Vorsorge

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09:19 22.04.2021
Dr. Christina Klein, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiterin des Viszeralonkologischen Zentrums am Helios Park-Klinikum
Dr. Christina Klein, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiterin des Viszeralonkologischen Zentrums am Helios Park-Klinikum Quelle: Christian Hüller
Leipzig

Dr. Christina Klein, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiterin des Viszeralonkologischen Zentrums am Helios Park-Klinikum Leipzig, spricht im Kurzinterview über die Behandlung von Darmkrebs.

Welche Anzeichen gibt es für eine Darmkrebserkrankung und wohin sollte man sich bei Symptomen wenden?

Deutliche Anzeichen sind Blut im Stuhl, Veränderungen im Stuhlgang, Blutarmut oder auch ein spürbarer Knick in der Leistungsfähigkeit. Der erste Weg sollte zur Hausarztpraxis führen, im weiteren Verlauf dann zum Darmkrebszentrum mit seinen Kooperationspartnern.

Wie erfolgt die Behandlung bei Darmkrebs und wie sind die Heilungschancen?

In der Diagnostik wird geschaut, ob es Metastasen gibt und wie sehr sich der Tumor ausgedehnt hat. In unserem Tumorboard, einer Sitzung mit vielen Experten unterschiedlicher Disziplinen, beraten wir für jeden Fall individuell, was das Optimum ist. Ein einfacher Tumor ohne Metastasen wird operiert. Wenn er schon metastasiert hat, ­könnte man zuerst diese Tochter­geschwülste angehen. Früh­formen kann man fast zu einhundert Prozent heilen.

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Kann man einer Darmkrebserkrankung vorbeugen?

Ganz wichtig ist die Vorsorgekoloskopie, die Darmspiegelung. Dadurch kann man Frühformen gut erkennen. Gut wäre in jedem Fall, das Rauchen aufzuhören, das lohnt sich selbst mit 60 Jahren noch. Adipositas ist ein starker Risikofaktor, ebenso bestimmte genetische Faktoren und möglicherweise die Bakterienflora im Darm. Eine vegetarische Ernährung scheint sich günstig auf das Darmkrebsrisiko auszuwirken.

Von PR/LMG