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Helios Park-Klinikum Leipzig Ultraschall als schonende Alternative
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17:35 22.03.2020
Erfahrenes Team: Dank hoher Fallzahlen und langjähriger Expertise sind die Patienten in der Helios Klinik Schkeuditz bestens aufgehoben. Quelle: Lutz Weidler
Leipzig

Langsam, aber stetig sind die Entwicklungen im Bereich der Schilddrüsenkarzinome. Und sie sind positiv: „Wir verstehen diese bösartigen Krankheiten heute viel besser“, sagt Dr. Frank Steinert. Gerade die operativen Techniken hätten sich deutlich verbessert – und für die Therapie des Schilddrüsenkarzinoms komme vorrangig eine Operation in Betracht, sagt der erfahrene Arzt. Mit der unterstützenden Radiojodtherapie könne man teils sogar Rezidive behandeln, also wiederkehrende Geschwulste. „Deshalb konnten wir auch bei Schilddrüsen-Karzinomen die Überlebensrate deutlich steigern.“

Von den seltenen Tumoren an der Schilddrüse sei das papilläre Karzinom noch das häufigste, erklärt Dr. Steinert. „Wenn es rechtzeitig entdeckt wird, gehen die Heilungschancen in Richtung hundert Prozent.“ Die bösartigen anaplastischen Karzinome hingegen enden fast immer tödlich, so der Chefarzt. „Glücklicherweise sind sie aber wirklich sehr selten.“ Insgesamt machen Schilddrüsenkarzinome etwa ein Prozent aller bösartigen Geschwulste aus. Davon wiederum entfallen nur etwa drei Prozent auf die anaplastischen Karzinome.

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Als Spezialität bieten Dr. Steinert und seine Schkeuditzer Kollegen darüber hinaus die moderne Echotherapie an. Hier wird mit einem hochintensiv gebündelten Ultraschall ein Knoten in der Schilddrüse „weggeschmolzen“, wie der Chefarzt es beschreibt. Die Belastung für den Patienten ist gering, allerdings kommt diese Methode nur bei speziellen gutartigen Knoten in Betracht.

Beste Chancen mit multimodalem Konzept

Wie bei jeder Tumorerkrankung verspricht ein multimodales Konzept die besten Erfolgschancen. Neben Chirurgie, Chemo- und Radiojodtherapie komme auch der Psychologie eine große Bedeutung zu, sagt Dr. Steinert: „Schließlich besteht der Mensch nicht nur aus Blut und Fleisch. Zum Gesundwerden gehören auch die Kraft und der Wille des Patienten.“ Dieses Feld miteinzubeziehen, ist in der Helios Klinik Schkeuditz gelebte Realität. In Summe werden jährlich mehr als 500 Schilddrüseneingriffe – also sowohl bei gut- als auch bösartigen Geschwulsten der Schilddrüse – behandelt. Die Klinik kann damit eine hohe Fallzahl und Expertise vorweisen. Dies wird auch so bleiben. Nach Renteneintritt von Chefarzt Dr. Steinert in diesem Herbst wird sein Nachfolger, Prof. Dr. Peter Lamesch, ab September diese Spezialisierung verantwortlich fortführen. Er ist seit 2011 neben Dr. Frank Steinert der zweite Schilddrüsenexperte an der Klinik in Schkeuditz und aktuell Chefarzt der Endokrinen Chirurgie.

Von PR/LMG