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Reha in Sachsen Hintergrund: Wer für den Reha-Antrag zuständig ist
Mehr Gesundheit Reha in Sachsen Hintergrund: Wer für den Reha-Antrag zuständig ist
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19:00 08.11.2018
Die Mehrzahl der Reha-Leistungen werden von der Deutschen Rentenversicherung genehmigt und bezahlt – in der Regel für Berufstätige. Quelle: dpa
Leipzig

Sie benötigen eine Reha-Maßnahme – hier sehen Sie, wer für Ihren Antrag zuständig ist.

Rentenversicherung: Die Mehrzahl der Reha-Leistungen werden von der Deutschen Rentenversicherung genehmigt und bezahlt – in der Regel für Berufstätige. Zur Rentenversicherung gehören die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, die Landesversicherungsanstalten und die Bundesknappschaft. Für Sachsen ist die Mitteldeutsche Rentenversicherung zuständig.

Gesetzliche Krankenversicherung: Dazu zählen neben den AOK auch die Betriebs-und die Ersatzkassen wie TK und Barmer sowie die Bundesknappschaft und die Künstlersozialkasse. Die Krankenversicherung bezahlt medizinische Leistungen zur Rehabilitation und zur Teilhabe, wenn die Versicherten nicht mehr berufstätig sind oder trotz Reha keine Aussicht auf Rückkehr ins Berufsleben besteht.

Gesetzliche Unfallversicherung: Bei Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten sowie Schul- und Kindergarten-Unfällen kommt die Unfallversicherung für die Reha-Kosten auf. Dazu gehören die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Sozialhilfe: Landschafts- und Landeswohlfahrtsverbände sowie Landessozialämter sind Träger der Sozialhilfe. Sie übernehmen die Kosten für Reha-Leistungen für Menschen mit Behinderung, sofern kein anderer Träger zuständig ist.

Öffentliche Jugendhilfe: Die örtlichen Jugendämter bezahlen Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 27 Jahren, falls kein anderer Reha-Träger zuständig ist.

Bundesagentur für Arbeit: Die Arbeitsagenturen sind für Leistungen der beruflichen Reha und Teilhabe zuständig, wenn kein anderer Träger verantwortlich ist.

Reha-Servicestellen: 2002 erhielten die Rehabilitationsträger den Auftrag, bundesweit gemeinsame Servicestellen einzurichten. Damit sollten vor allem Behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen eine zentrale Anlaufstelle erhalten. Die Servicestellen arbeiten trägerübergreifend und klären unter anderem, welcher Träger für die gewünschten Leistung zuständig ist.

Von rnw/sk

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