Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Aktuelles Android-Schädlingen aus dem Weg gehen
Mehr Multimedia Aktuelles Android-Schädlingen aus dem Weg gehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:44 12.07.2019
Wenn es nur so einfach wäre: Ihr wahres Gesicht zeigen Schädlinge auf dem Smartphone immer seltener. Von Agent Smith bekommt der Nutzer gar nichts mit. Quelle: Robert Günther/dpa-tmn/dpa
Berlin

Bei der Installation von Android-Apps hält man sich am besten erst einmal an Googles Play Store. Denn tauchen dort getarnte Schadprogramme auf, werden sie meist schnell wieder entfernt, erklärt das Verbraucherportal "Mobilsicher.de".

Wer an anderer Stelle Apps findet oder angeboten bekommt, sollte unbedingt vor einer Installation recherchieren, ob er verlässliche Informationen über die Vertrauenswürdigkeit der Quelle findet.

Ein aktuelles Beispiel dafür, wie leicht Kriminelle

Schadsoftware über App-Stores breit streuen können, ist Agent Smith. Versteckt in Games oder Erwachsenen-Apps hätten Nutzer die Schadsoftware ursprünglich bei einem Store namens 9Apps heruntergeladen, erklärt das Sicherheitsunternehmen Checkpoint, das die Malware entdeckt hat. Agent Smith richte sich in erster Linie gegen Hindi, Arabisch, Russisch und Indonesisch sprechende Menschen. Weltweit seien bislang 25 Millionen infizierte Mobilgeräte festgestellt worden - allerdings noch nicht in Deutschland.

Einmal auf dem Smartphone sucht sich Agent Smith seine eigentlichen Angriffsziele: populäre Anwendungen wie etwa Whatsapp. Diese werden gegen infizierte App-Versionen ausgetauscht, ohne dass der Nutzer davon etwas bemerkt. Zwar zeigt Agent Smith bislang nur betrügerische Werbung an, so Checkpoint weiter. Die Malware könnte künftig aber auch leicht für gefährlichere Angriffe vom Kreditkartendiebstahl bis hin zum Abhören der Nutzer eingesetzt werden.

Die Experten von "

Mobilsicher.de" weisen ausdrücklich darauf hin, dass nicht alle App-Stores außerhalb der Google-Welt grundsätzlich gefährlich sind. Es gebe durchaus empfehlenswerte Alternativen, darunter

F-Droid, der ausschließlich quelloffene und kostenlose Apps im Angebot hat.

dpa

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zum 50. Jubiläum der Mondlandung hat Google eine eigene Ausstellung rund um das bisher größte Abenteuer der Menschheit zusammengestellt. Um die Ausstellung zu genießen, müssen Interessierte nicht mal einen Schritt vor die Tür wagen.

12.07.2019

Gerade junge Menschen nutzen Instagram, um sich digital auszutauschen. Leider steht dabei oft auch Mobbing auf der Tagesordnung. Mit einer neuen Funktion will der Plattformanbieter nun dagegen vorgehen.

11.07.2019

Chinesische Grenzer sollen eine Spionage-App auf Smartphones von Touristen installieren, die von Kirgistan nach West-China kommen. Das schreckt auf. Zwar bereist kaum jemand diese Region. Doch wie schützt man sein Gerät generell vor übergriffigen Staaten?

10.07.2019