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Für Kinder Gärtnern macht Spaß: Bunte Ernte dank grünem Daumen
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10:17 24.05.2019
Erdbeeren, Zucchini, Minze oder Radieschen - Obst und Gemüse selber pflanzen, macht Spaß. Quelle: pixabay.com

Einen grünen Daumen, also ein besonderes Talent für Gartenarbeit, braucht man dafür nicht unbedingt.

Garten-Neulinge starten am besten mit kleinen Setzlingen in das Garten-Abenteuer. Tomaten, Zucchini, Radieschen oder Salat sind ideal für den Einstieg.

Auch Kräuter wie Petersilie, Minze oder Schnittlauch sind recht einfach in der Pflege.

Und nicht zu vergessen – die Erdbeere, der Klassiker für Beet, Topf oder Balkon.

DIY - Samenbomben

Mit einer Samenbombe (auch Seed Bomb) lassen sich brachliegende Flächen im eigenen Garten kinderleicht in bunte Blumenwiesen verwandeln. Ein gezielter Wurf und schon ist das Saatgut verteilt und Blumen können sprießen.

So ein grünes Wurfgeschoss kann man leicht selber machen.

Ihr braucht:
1 Teil Samen,  3 Teile Tonerde, 5 Teile Pflanzenerde, etwas Wasser

So geht’s:
Die Pflanzenerde sieben. Dann mit Tonerde und Saatgut vermischen. Nun solange Wasser (nicht zu viel!) hinzugeben, bis eine zähe, knetbare Masse entsteht. Daraus walnussgroße Kugeln formen. Die Samenbomben auf Zeitungspapier legen und zwei bis drei Tage trocknen lassen.

Als Saatgut eignen sich Kornblumen, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Kamille oder Klatschmohn.

Im Handel gibt es eine große Auswahl an Jungpflanzen zu kaufen, die in den Boden gesetzt und gepflegt werden können. Da kann eigentlich nichts schiefgehen, wenn ihr das Gießen nicht vergesst.

Hier sind ein paar Infos zu Pflanzen, die sich prima fürs Gärtnern im Freien und auf dem Balkon eignen. Viel Spaß beim Beobachten von wachsen und reifen der Pflanzen und natürlich beim Ernten!

Erdbeere

Standort: sonnig
Pflege: regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden, auf Schädlinge kontrollieren
Ernte: sobald die Früchte rot sind

Minze

Standort: sonnig bis halbschattig
Pflege: regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden
Ernte: jederzeit einzelne Blätter oder ganze Triebe
Tipp: Blüten abknapsen, sonst verlieren die Blätter einen Teil ihres Aromas

Radieschen

Standort: halbschattig
Pflege: regelmäßig gießen
Ernte: bei Anzucht aus Samen nach vier bis sechs Wochen
Tipp: Je mehr Platz (etwa 15 Zentimeter) die Pflanzen haben, desto ergiebiger fällt die Ernte aus.

Salat

Standort: sonnig  bis halbschattig
Pflege: regelmäßig  gießen, da bei trockener Erde der Salat bitter werden kann
Ernte: Blatt für Blatt abpflücken.

DIY - Kressegarten

Kresse aufs Butterbrot oder im Salat schmeckt lecker! Das Tolle ist, dass man ein Kressebeet ganz einfach und schnell selbst ziehen kann.

Ihr braucht:
1 Pflanzgefäß (Untertasse oder Topf), etwas Watte, Kressesamen

So geht’s:
Die Watte im Pflanzgefäß ausbreiten. Mit einer mit Wasser gefüllten Sprühflasche die Watte leicht befeuchten. Nun die Kressesamen auf die Watte streuen. Das Kressegärtchen an einen hellen Platz stellen und feucht halten. Kresse wächst so schnell, dass man fast zugucken kann. Sie braucht etwa fünf bis zehn Tage, bis sie erntereif ist.

Kresse wächst nicht nach, sondern muss immer wieder neu gesät werden.

Tomate

Standort: sonnig, geschützt vor Regen
Pflege: Einen Stab als Rankhilfe in den Boden stecken. Triebe, die sich in der Blatthöhle bilden, regelmäßig ausbrechen, damit die Kraft in die Haupttriebe geht.
Ernte: sobald die Früchte reif sind
Tipp: Mini-Tomaten sind besonders lecker und herrlich zum Naschen.

Kornblume

Standort: sonnig
Pflege: Samen direkt ins Beet oder den Topf säen, feucht halten, Verblühtes regelmäßig abschneiden.
Blüte: Mai bis September

Zucchini

Standort: sonnig bis halbschattig, brauchen ausreichend Platz 
Ernte: Früchte abschneiden, wenn sie 10 bis 15 Zentimeter lang sind.
Pflege: regelmäßig gießen

Nützliche Gartenhelfer

Bienen bestäuben fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen und sind damit unverzichtbar für unser Ökosystem. Erst durch die Bestäubung können Obst und Gemüse wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren oder Tomaten überhaupt wachsen.

In den letzten Jahren ist der Bienen bestand stark zurückgegangen. Gründe dafür sind Gifte in der Landwirtschaft, zu wenig Nahrung in Form von Wildblumen, aber auch Krankheiten und Seuchen oder Schädlinge.

Die einen finden diese Tiere faszinierend, andere einfach nur eklig. Dabei sind Regenwürmer im Garten fleißige Helfer! Unermüdlich wühlen sie sich durch die Erde, halten dadurch den Boden locker und belüften die Pflanzenwurzeln. Die Würmer fressen abgestorbene Pflanzenteile und liefern durch das Ausscheiden dieser wertvollen Dünger.

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