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Für Kinder Happy Birthday! Micky Maus feiert 90. Geburtstag
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10:47 21.12.2018
90 Jahre und jung wie nie - Micky Maus feiert Geburtstag. Quelle: Disney

Jeder kennt die kleine schwarze Maus, die mit  ihren Freunden so manche Abenteuer besteht.

Micky Maus ist schon eine besondere Maus: Sie denkt immer positiv, ist freundlich, immer hilfsbereit und steht Freunden stets zur Seite. Im Jahr 1928 erblickte Micky Maus das Licht der Welt.

Am 18. November 1828 enterte Micky Maus mit seiner Rolle als pfeifender Seemann im Kurzfilm „Steamboat  Willie“ die Kinoleinwände.

Bis heute ist Micky in mehr als 120 animierten Titeln erschienen.

Er gilt als Kultfigur, steht für Träume, Zauber und Fantasie, verbindet Generationen und erinnert uns daran, wie wichtig Humor, Freundschaft und Optimismus sind.

Wir blicken mal zurück, wie alles begann.

Geburtsstunde

Anfang 1928 war Walt Disney, ein 26­jähriger amerikanischer Trickfilmzeichner und Filmproduzent, auf der Suche nach einem  Nachfolger für seinen Charakter „Oswald, the lucky Rabbit“ (englisch für  Oswald, der lustige Hase).

Die Verwandlung von Micky Maus im Laufe der Jahre. Quelle: Disney

Im Zug von New York nach Hollywood erfand Walt eine Maus, die er zuerst Mortimer taufte und dann, auf Anregung seiner Frau, in Micky umbenannte.

Zwei erste Kurzfilme fanden keinen Zuspruch bei den Filmverleihern. Erst ein dritter, „Steamboat Willie“, wurde erfolgreich. Warum? Weil dies der erste bekanntere Zeichentrickfilm mit Ton war. Walt Disney selbst lieh der Maus, die ihre Freundin Minnie beschützt, seine Stimme. Damit war die Figur Micky Maus geboren und eine unaufhaltsame Karriere begann.

Wichtige Filme

Ganze 118 Micky-­Maus­-Zeichentrickfilme wurden zwischen den Jahren 1928 und 1953 produziert.

1932 erhielt Walt Disney einen Ehren-Oscar für seine Figur, deren Abenteuer zum Synonym für künstlerische und technologische Innovation geworden sind.

90 Jahre ist es her, dass Micky Maus mit seiner Rolle als pfeifender Seemann im Kurzfilm Steamboat Willie am 18. November 1928 die Kinoleinwände enterte. Im Laufe der Zeit hat die Maus eine legendäre Hollywood-Karriere hingelegt.

In seinem ersten Kurzfilm in Farbe, „Mickys Platzkonzert“ (Originaltitel „The Band  Concert“, 1935), versuchte Donald, Micky die Show zu stehlen, indem er das alte amerikanische Volkslied „Turkey in the Straw“ (englisch für „Truthahn im Stroh“) auf eben der Pfeife spielte, die Micky bereits in „Steamboat Willie“ gepfiffen hat.

In diesem goldenen Jahrzehnt erlebten Micky und seine Freunde in zahlreichen Kurzfilmen unvergessliche Abenteuer.

Comics

Zwei Jahre nach seinem Leinwanddebüt, am 13. Januar 1930, erschien der erste Comic (Originaltitel „He’s Going to Learn to Fly Like Lindy“) mit Micky Maus in amerikanischen Tageszeitungen.

Da ab 1950 in Europa eine hohe Nachfrage nach Disney­-Comics entstand, die mit dem Material aus Amerika nicht befriedigt werden konnte, wurden daraufhin viele Comics in Italien gezeichnet.

In Deutschland erscheinen die Comics seit 1951 regelmäßig in der Heftreihe „Micky Maus“. Die hier erschienen Geschichten stammten fast ausschließlich aus Dänemark und Italien.

Ausflug ins Fernsehen

Nach 1945 hörten die Kinos nach und nach auf, animierte Kurzfilme zu zeigen, um die Filmvorführungen zu verkürzen.

Zur gleichen Zeit wurde Micky zu einem Pionier des Fernsehens: Der „Mickey Mouse Club“ wurde ins Leben gerufen, ein Serienformat, das ursprünglich von 1955 bis 1959 lief und auch in den späteren Jahrzehnten in aktualisierten Versionen gezeigt wurde. Walts Animationen fanden dort also ein neues Publikum.

Quelle: Disney

Schließlich stand Micky im Jahr 1955 zur Begrüßung der Gäste zur Verfügung, als in KalifornienDisneyland“, der erste Themenpark seiner Art, eröffnet wurde, der die Freizeit­ und Tourismusbranche revolutionierte.

Die Rückkehr ins Kino

Anlässlich seines 50. Geburtstages im Jahr 1978 erhielt Micky einen Stern auf dem legendären Hollywood Walk of Fame – eine Ehre, die zu der Zeit noch keinem anderen animierten Charakter zuteil geworden war. Es schien der perfekte Moment für eine Rückkehr ins Kino zu sein.

Ab 1983 tauchte er bei verschiedenen Anlässen wieder auf, unter anderem in beliebten Spielfilmen wie „Mickys Weihnachtserzählung“ (Originaltitel „Mickey’s Christmas Carol“) und „Der Prinz und der Bettelknabe“ (Originaltitel „The Prince and the Pauper“).

Er wirkte auch in Spielfilmen wie „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (Originaltitel „Who Framed Roger Rabbit“), „Goofy – Der Film“ (Original titel „A Goofy Movie“) und „Fantasia“ im Jahr 2000 mit.

Im Jahr 2013 wurde er wieder zum Helden im Oscar­nominierten Kurzfilm „Get a Horse!“, der vor dem Kinohit „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ (Originaltitel „Frozen“) in den Kinos gezeigt und wurde im Stil der späten Zwanziger jahre animiert ist.

Von Nannette Hoffmann

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