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Für Kinder Mit diesen Geheimsprachen versteht euch niemand!
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16:17 23.01.2020
Wenn ihr Geheimsprachen benutzt, müsst ihr nicht mehr flüstern, um euch etwas zu erzählen, was kein anderer wissen soll. Quelle: Olichel/ pixabay.com

Wir erklären euch vier Geheimsprachen und eine Art, mit der ihr verschlüsselte Briefe schreiben könnt:

  • Löffelsprache – Das ist die wohl bekannteste aller Geheimsprachen. Sie wird Silbenweise gesprochen. Das hilft beim Sprechen. Außerdem wissen Außenstehende dadurch oft nicht einmal, wann ein Wort zu Ende ist. Jedem Vokal wird ein „lew“ und derselbe Vokal angehängt: a (alewa), e (elewe), i (ilewi) und so weiter. lewöf felewe spralewa chelewe.
  • Räubersprache – Sie hat ihre Wurzeln in Astrid Lindgrens Kinderbuch „Kalle Blomquist“. Dabei werden die Konsonanten eines Wortes verdoppelt und dazwischen ein o eingesetzt. Aus Räubersprache wird dann Roräuboberorsospoproracochohe. Die Räubersprache ist aber etwas für Geübte – besser Ihr beginnt erst mal, sie zu schreiben.
  • Erbsensprache – Hierbei fügt Ihr nach jedem einzelnen Buchstaben das Wort „Erbse“ ein. Auf einen Vokal folgt „rbse“. Das ist lustig, lässt Wörter aber sehr lang werden. Erbsensprache heißt dann Erbse rerbse berbse serbse erbse nerbse serbse perbse rerbse arbse cerbse herbse erbse.
  • Hühnersprache – Sie basiert auf dem Austauschen der Vokale eines Wortes durch ein festgelegtes Kürzel. Ein bißchen wie bei der Löffelsprache, nur etwas anspruchsvoller. Nach einem Vokal wird ein h eingesetzt, dann folgt wieder der Vokal, dann die Silbe def und zum Schluss wieder der Vokal. Die Konsonanten bleiben unverändert bestehen. Aus Hühnersprache wird dann hüdefühnehedefersprahadefachehedefe.

Wer von Euch auch beim Briefeschreiben auf Nummer sicher gehen will. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Eure Botschaften vor Mitlesern zu schützen:

  • Fünferbrief: Nur jeder fünfte Buchstabe zählt. Stroh liegen bequem Hutdeckel xxxx wird dann zu: Heute Eis essen.
  • Pünktchencode: Nur mit viel Mühe zu knacken, ist der Pünktchen-Code. Dabei notiert ihr euch das Alphabet auf einen Zettel und ordnet jedem Buchstaben ein oder mehrere Punkte zu. Wichtig: Jeder Buchstabe bekommt einen anderen Code. Kariertes Papier erleichtert euch die Arbeit.

Bonus: Schreiben mit Geheimtinte

Als Geheimtinte könnt ihr ganz einfach Wasser benutzen: „Wie? Schreiben mit Wasser? Das kann doch keiner lesen?“, fragt ihr euch sicher. Doch, es funktioniert – und zwar mit der richtigen Technik.

So geht’s: Zuerst müsst ihr ein Blatt Papier nass machen. Darauf legt ihr ein trockenes Blatt Papier und schreibt darauf eure Nachricht mit einem stumpfen Bleistift und viel Druck. Lasst es trocknen. Bald kann man die Schrift auf dem vormals nassen Papier nicht mehr lesen. So kann sie versendet werden. Will der Empfänger die Botschaft entschlüsseln, muss er das Papier nur wieder nass machen.

Aber Vorsicht: Auch so mancher Erwachsener hat in seiner Kindheit „Geheimsprachen“ gelernt. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, denkt euch am besten selbst etwas aus. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Manchmal genügt es schon, sich eine neue Silbe auszudenken.

Von Uta Zangenmeister

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