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Für Kinder Warum Leonardo da Vinci auch 500 Jahre nach seinem Tod noch fasziniert
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15:03 10.05.2019
Der Vitruvianische Mensch: Proportionsstudie nach Vitruv, um 1490, von Leonardo da Vinci Quelle: pixabay.com

Leonardo da Vinci (1452 – 1519) war ein echter Alleskönner. Er lebte zur Zeit der Renaissance und war Maler, Architekt, Bildhauer, Erfinder, Philosoph und Naturforscher. Er beschäftigte sich mit Fragen der Physik, Mechanik, Anatomie, Astronomie und Geologie.

Immer ruhelos und voller Wissensdurst wollte Leonardo möglichst viel von der Welt lernen und verstehen. Deshalb zerlegte er Gegenstände und Pflanzen und zeichnete jedes Detail, das er im Inneren finden konnte.

Da Vinci war einer der ersten Wissenschaftler, der tote Lebewesen aufschnitt, um die Muskeln, Knochen und Organe zu studieren. Seine Aufzeichnungen des menschlichen Körpers waren so genau, dass sie seinerzeit für Ärzte sehr hilfreich waren.

Der Traum vom Fliegen

Fliegen können – davon träumte Leonardo da Vinci sein Leben lang. Er beobachtete Vögel, Fledermäuse und Insekten und entwickelte Flughilfen, die ihren Flügeln nachempfunden waren.

Da Vinci schaffte es nicht, tatsächlich zu fliegen. Doch seine Skizzen beweisen, dass er auf der richtigen Spur war, nur die nötigen Mittel fehlten ihm.

Mit seinen Gedanken war Leonardo seiner Zeit weit voraus: So hat er damals schon detaillierte Skizzen eines Fallschirmes und von einem Gerät, das an einen Helikopter erinnert, gezeichnet. Auch Pläne von U-Booten, einem Panzer, einem Taucheranzug oder Brücken hat er gemalt.

Obwohl er Aufzeichnungen und Skizzen auf tausenden Seiten hinterlassen hat, ist Leonardo da Vinci auch heute noch ein Mann voller Geheimnisse.

Viele Geheimnisse

Viele Mythen und Vermutungen ranken sich um seine Person und seine Kunstwerke. Warum verfasste er all seine Notizen in Spiegelschrift? Wer ist die geheimnisvolle Mona Lisa? War er wirklich ein Vegetarier? Viele Forscher tüfteln noch immer an den Antworten.

Seine letzten Lebensjahre verbrachte das Genie in  Frankreich, wo er am 2. Mai 1519 starb. Er hinterließ ein umfangreiches Werk.

Die Mona Lisa ist das wohl meist kopierte Gemälde der Welt. Und so ist Leonardo da Vinci auch 500 Jahre nach seinem Tod noch eine echte Berühmtheit.

Von Anja Malek

Die Blume des Lebens vom ersten Kreis (li. oben) bis zu ihrer Vollkommenheit (li. unten). Quelle: Christiane Kunze

Die Blume des Lebens

Die Blume des Lebens findet sich seit Jahrtausenden als Ornament an verschiedenen Orten und historischen Bauwerken. Dem Symbol wird eine harmonisierende, schützende Wirkung zugeschrieben.

Das Motiv besteht immer aus 19 Kreisen, die miteinander verbunden sind. Der Ursprung ist ein anfangskreis, um den herum sich die anderen Kreise aufbauen.

Gern wird die Blume des Lebens als Symbol gesehen, das den Zyklus der Schöpfung enthält. Auch Leonardo DaVinci war fasziniert von der Blume des Lebens und befasste sich eingehend mit ihrer Symbolik und Geometrie.

Tipp: Wenn Du die Blume des Lebens selbst zeichnen möchtest, brauchst Du ein Blatt Papier und einen Zirkel. Eine detaillierte Anleitung findest Du hier: www.blumen-des-lebens.de/zeichnen

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