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Grundschulen in Leipzig Das Förderband, das niemals still steht
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16:34 19.02.2020
Übung macht den Meister: Ein Schnappschuss aus dem Kurs "Geschichten-Feuerwerk" der Freien Grundschule Clara Schumann. Quelle: Susan Schäfer
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Gegensätzlicher können Kinder kaum sein. Während der ältere Sohn der Leipziger Stadtelternrätin Annette Baumeister von Anfang an mit den Normen des Schulalltags zu kämpfen hatte und sie mit einem auffälligen Sozialverhalten quittierte, meisterte ihr jüngerer Sohn die Grundschulzeit innerhalb von nur drei Jahren. „Ich selbst bin das dritte von vier Geschwistern. Jeder von uns hatte seine Stärken und Schwächen, seinen eigenen Rhythmus, seine Talente und Interessen. So setzt sich das bei unseren Kindern fort: Für meinen Jüngsten war Mathe keine Hürde, für mein Patenkind eine riesige Hürde. Für sie war nicht selbstverständlich, dass 17 größer als 12 ist. Sie konnte Mengen erst begreifen, als wir eigeninitiativ auf Montessori-Methoden gestoßen sind und sie angewendet haben“, sagt Annette Baumeister. Das Begreifbarmachen von Mathematik – von der Sinnesempfindung mittels Perlen, Stäbchen, Holztäfelchen und Zahlenkarten zur Versinnbildlichung – hat die Vorstellungskraft des Kindes gestärkt und ihm signalisiert: Du bist nicht doof, sondern brauchst eine andere Methode, einen anderen Weg, um zum Ziel zu kommen. Es wurde im besten Sinn „gefördert“ – nach vorn gebracht.

Lange galt die Grundschule als besonders stabiler, verlässlicher und auch innovativer Lernort. Ein Blick in die Statistik des Deutschen Schulpreises zeigt: Keine Schulart hat im Laufe der vergangenen 13 Jahre so viele Preise geholt wie die Grundschule. Seit der letzten internationalen Schulleistungsuntersuchung Iglu im Jahr 2016 bröckelt das Fundament. Bildungswissenschaftler diagnostizieren Grundschülern in ganz Deutschland einen Leistungsabfall. Im Bundesschnitt können Viertklässler heute schlechter rechnen, lesen und schreiben als Gleichaltrige fünf Jahre zuvor. „Dieser Durchschnitt verdeckt, dass geringere Leistungen der schwächsten wie auch bessere Leistungen der stärksten Schülerinnen und Schüler als 2011 zu konstatieren sind. Diese Ergebnisse hängen auch damit zusammen, dass die Schülerschaft im Jahr 2016 an Grundschulen vielfältiger geworden ist. Festzustellen war ein signifikanter Anstieg von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Förderbedarfen infolge inklusiver Entwicklungen, Abnahme des Anteils von Schülerinnen und Schülern ohne Migrationshintergrund, aber signifikanter Anstieg des Anteils der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund“, erklärt die Leipziger Grundschulforscherin Prof. Dr. Katrin Liebers.

Schulleistungsuntersuchungen für Grundschüler sind seit 13 Jahren fester Bestandteil des Schullalltags. Seit dem Monitoring sind die Anforderungen an die Grundschulen klarer denn je: Individualisierte Betreuung, ganzheitliches und nachhaltiges Lernen, Erziehung zur Eigenverantwortung und Vermittlung von Problemlösungsfähigkeiten werden gefordert. Alle diese Punkte kann Katleen Schkölziger abhaken. Sie ist Grundschulleiterin am Bischöflichen Montessori Schulzentrum und „Fördern“ gehört zur DNA ihrer täglichen Arbeit. In acht altersgemischten Klassen lernen bei ihr je 25 Schüler gemeinsam. In jeder Klasse gibt es Integrationskinder, Schüler mit Teilleistungsschwächen oder Hochbegabungen. Sie lernen von- und miteinander. Lehrer und Erzieher beobachten und begleiten diesen Prozess. Stockt er, kommen beispielsweise Logopäden, Ergotherapeuten, Fachlehrer aus dem Gymnasium, Pädagogen des Duden-Instituts – Fachleute verschiedenster Profession ins Spiel. „Wir reden über Entwicklungsunterschiede, über Tempo, Interessen, Fähigkeiten und nicht über Probleme. Wir begreifen Fördern nicht als etwas Negatives, als Extra-Unterricht, Bürde oder Strafe, sondern als Bedürfnisbefriedigung“, sagt Katleen Schkölziger. Die Montessori-Pädagogik unterscheide sich vor allem dadurch, dass nicht geprüft, getestet, bewertet und sortiert werde.

Planeten zum Anfassen: Montessori macht Faktenwissen begreifbar. Quelle: André Kempner

In der Wirksamkeit ihrer Prinzipien fühlen sich Montessorianer nicht zuletzt durch die Pisa-Ergebnisse bestärkt. Viel von dem, was hiesige Kultusminister bei ihren Pilgerreisen ins gelobte Finnland bestaunten, hätten sie auch in einer heimischen Montessori-Schule antreffen können: alters- und leistungsgemischte Klassen bis zur Oberstufe, die freie, die Projekt- und die Gruppenarbeit, das eigentätige Lernen. Weg von purer Noten-Reiterei, hin zu detaillierten Lernentwicklungsberichten.

Die klassische Unterrichtsstruktur aufzubrechen – das ist keine Erfindung des Montessori-Schulzentrums. „In den Grundschulen bemüht man sich sehr um individualisiertes Lernen. Aber häufig bleibt das ein Schlagwort“, sagt Prof. Dr. Katrin Liebers. Die Individualisierung sei ein großes Kunststück. „Sie braucht Zeit, Geduld und kompetente Lehrer.“

Wer verstanden hat, wie unterschiedlich gut und schnell Schüler lernen, der weiß, dass diese Aufgabe zu groß ist für einen Lehrer allein. Katleen Schkölziger hat deshalb multiprofessionelle Teams geschaffen, mit denen Länder wie Kanada oder Finnland in ihren Schulen schon seit Langem beste Erfahrungen machen. Weil keiner mehr Einzelkämpfer ist und allein die Verantwortung für das einzelne Kind übernehmen muss. „Die anderen Kollegen schauen noch mal von einer ganz anderen Warte aus auf die Kinder", sagt Katleen Schkölziger, „sie nehmen zum Beispiel auch das familiäre Umfeld mit in den Blick."

Jede Leistung verdient Lob

Auch Grundschullehrerin Susan Schäfer und ihre Kollegen sind sich einig, dass die Vielfalt an ihrer Schule ein Schatz ist, dass Kinder nicht in Schubladen sortiert werden sollen. Und dass jede Mühe, jedes Sein, jede Leistung Lob verdient. Im Treppenhaus der Freien Grundschule Clara Schumann hängen Pinnwände, gespickt mit kleinen, handgeschriebenen Zetteln, auf denen Sätze stehen wie „Schön, dass du da bist“, „Das schönste Lächeln“ oder „Du bist etwas ganz Besonderes“. Das Loben hat an Susan Schäfers Schule System. Die Kinder werden angehalten, Stärken und Schwächen der Mitschüler zu erkennen und zu benennen, sich gegenseitig Komplimente zu machen und wertschätzend miteinander umzugehen.

„Unser ganzheitliches Bildungsverständnis will die Kinder in der Entwicklung ihrer gesamten Persönlichkeit unterstützen. Lernen heißt bei uns die Förderung von Kreativität und Intelligenz in all ihren Spielarten. Die Entfaltung von Begabungen sowie individuelle Unterstützung im Lernprozess gehören zu unseren wichtigsten Grundsätzen“, sagt Susan Schäfer.

„Flinke Finger“, „Geschichten-Feuerwerk“, „Mathe-Spürnasen“, „Mathe-Magie“, „Mach’s mit, mach’s nach, mach’s besser“ heißen einige ihrer Kurse, die ihre Grundschüler befähigen sollen, individuelle Fähig- und Fertigkeiten zu trainieren, zu optimieren und zu steigern. „Zaubern, Knobeln, Schachspielen, Schneiden, Falten, Sprechen, Schönschreiben, Konzentrations-Training, Lernstrategie-Übungen, Musizieren, Balancieren – alles ist möglich. Wir verwirklichen unser musikalisch-künstlerisches Schulkonzept durch eine enge Zusammenarbeit von Lehrern, Erziehern, Musik-, Kunst- und Tanzpädagogen, die gleichberechtigt das Leben und Lernen an der Schule mitgestalten. Schule, Hort und Musikschule greifen über den gesamten Tag hinweg ineinander und gestalten Projekte und fächerverbindenden Unterricht, einige Stunden finden im Teamteaching oder in Teilungsgruppen statt“, sagt Susan Schäfer. Dass Fördern kein Stigma, sondern eine Bereicherung ist – darüber sind sich alle ihrer Kollegen einig. Deshalb sprechen sie auch von Kursen, nicht von Unterricht.

Alle Teile der Grundschulserie sowie weitere Informationen zum Thema Bildung und Schule finden Sie hier.

Diese Einstellung teilt Barbara Passira, Leiterin der Schule am Auwald, eine Grundschule der Stadt Leipzig. Auch in ihren Stundenplänen stehen „Förderband“ und „Kurs“ statt „Förderunterricht“. Spielend diagnostizieren sie und ihr Team die Fähigkeiten ihrer Erstklässler. Die Hexe Mirola hilft ihnen dabei. Die Kinder folgen ihr auf einer Stations-Rallye durch den Zauberwald. „Die Kinder werden Akteure einer kleinen Geschichte und erledigen Aufgaben, die der 100 Jahre alten Hexe helfen, in die Schule zu kommen, um lesen zu lernen. Die Kinder erleben und gestalten das Spielgeschehen aktiv mit, werfen, balancieren, jonglieren und verhalten sich dabei spontan und authentisch. Wir beobachten sie dabei und erfassen den Entwicklungsstand jedes Schulanfängerkindes: unter anderem seine Grob- und Feinmotorik, seine Sprachkompetenz, seine Artikulation, seine Wahrnehmung, seine phonologische und pränumerische Kompetenz, seine Merkfähigkeit, sein sozial-emotionales Verhalten sowie seine Rechts- oder Linkshändigkeit“, sagt Barbara Passira. Vor allem das mangelnde Lautbewusstsein, die defizitäre Wahrnehmung von Lauten und Geräuschen, rückt zunehmend in den Fokus der Lehrer und Erzieher. Aussprache, Grammatik, das Lesen lernen werden davon maßgeblich beeinflusst. Auch mäßige Ausdauer, Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit seien ausschlaggebend für Kurs-Angebote wie Häkeln, Fädeln, Knobeln, Artistik, Schach, Zaubern, Theater oder Robotik. Lehrer und Horterzieher ziehen auch an der Auwaldschule an einem Strang: „Wir sind ein Team und sehen uns auch als Partner. Und wir haben uns so organisiert, dass das Förderband niemals still steht – also unabhängig von krankheits- oder arbeitsbedingten Ausfällen der Klassenlehrer ist – und keine Kurs-Stunde verloren geht. Wir wollen unsere Kinder kontinuierlich vorwärtsbringen.“

Kulturkampf um die Grundschule

„Freie Bahn jedem Tüchtigen“ das war der Slogan, der 1919 geradezu revolutionär war. Vor 100 Jahren wurde in Deutschland Wirklichkeit, wofür Pädagogen und Bildungsreformer lange gekämpft hatten: Die Weimarer Nationalversammlung verankerte die allgemeine Schulpflicht in der Verfassung der ersten deutschen Demokratie, und sie kündigte in Artikel 146 eine „für alle gemeinsame Grundschule“ an. Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte sollten alle Kinder gemeinsam in die Grundschule gehen, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellung oder dem Religionsbekenntnis ihrer Eltern. Es sollte Schluss sein mit der Standesbildung des Kaiserreichs, wo Kinder aus wohlhabenden Schichten auf Vorschulen, Privatschulen oder von Hauslehrern aufs Gymnasium vorbereitet worden waren, während, wie es damals hieß, Armeleutekinder die Volksschulbank drückten, oft getrennt nach Geschlecht oder Konfession. Im Kulturkampf um die Grundschule spiegelte sich die ganze Zerrissenheit der damaligen Gesellschaft: Denn nun kamen, zumindest in den vier untersten Klassen – und so ist es in den meisten Bundesländern bis heute –, plötzlich Kinder aus den verschiedensten Elternhäusern zusammen. Kinder, die vorher oft nichts miteinander zu tun gehabt hatten. Und man kann sich vorstellen, dass das, was wir heute gern Heterogenität nennen, für die Lehrer schon damals eine Riesenherausforderung war.

Der Auwald im Karton: In der Schule am Auwald wird auch die Fingerfertigkeit geschult. Quelle: André Kempner

Ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr beziehungsweise Vorschuljahr mit verbindlichen Standards und Zielen wie in Frankreich könnte des Rätsels Lösung sein. Denn je früher Bildung anfängt, desto größer ist langfristig der Nutzen. Kinder, die wichtige kognitive und nicht-kognitive Fähigkeiten bis zum Alter von sechs Jahren nicht erlernt haben, haben es in ihrem Bildungs- und Lebensverlauf viel schwieriger, sich gewisse Fähigkeiten anzueignen. Doch diese Argumentation ist in Deutschland nicht mehrheitsfähig. Das verpflichtende Kindergartenjahr würde die Wahlfreiheit der Eltern beschneiden und eine Verfassungsänderung erfordern. Doch beim Thema Schule haben alle westlichen Gesellschaften entschieden, dass die Vorteile eines Schulbesuchs über der Wahlfreiheit der Eltern stehen. Ein weites Feld. Beackert wird es von zig Interessengruppen. „Es ist eine riesige Herausforderung, Kinder mit ihren Stärken, Interessen und Besonderheiten aber auch Schwächen entsprechend zu fordern und fördern. Auch weil derweil die Ansprüche an unsere Lehrerinnen und Lehrer nicht kleiner werden“, sagt Roman Schulz, Sprecher des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung. „Alle Lehrkräfte leisten aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen neben ihrer eigentlichen Profession, dem Unterrichten, umfassende gesellschaftspolitische Aufgaben: Sozial- und Familienarbeit, Förderarbeit, Krisenmanagement, psychologische Beratung. Es bedarf spürbarer Entlastungen wie mehr Assistenzpersonal an allen Schulen. Wir arbeiten gerade daran. Für das Programm Schulassistenz stehen 90,5 Millionen Euro zur Verfügung, von denen bis Ende 2023 mehr als 470 Assistenzkräfte an sächsischen Schulen finanziert werden können.“ Pädagogische Schulassistenten unterstützen im Unterricht, beim Erziehen, Beraten, Betreuen und Fördern der Schüler und entlasten Lehrkräfte von außerunterrichtlichen Tätigkeiten. Durch eine zweite pädagogische Kraft im Unterricht kann auf die Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler gezielter eingegangen und zu größeren Lernerfolgen beigetragen werden. Weitere Aufgaben können beispielsweise die Hausaufgabenbetreuung, die Aufsichtsführung oder die Erledigung organisatorischer Aufgaben sein.

Schulassistenten und neue Lehrwerke

Auf „Assessment, adaptives Unterrichten und Mentoring-Programme“ setzt auch Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Katrin Liebers beim Thema individuelle Förderung: „Das Netzwerk ,Teach first‘ beispielsweise unterstützt seit rund zehn Jahren Grundschulen ab Beginn der dritten Klasse. Seine Assistenten, Fellows genannt, ermöglichen einen lernzieldifferenten Unterricht, mehr individuelle Lernzeit und bauen ein engmaschiges Unterstützungsnetzwerk auf.“ Zum Schuljahr 2019/2020 haben 26 Fellows ihre Arbeit aufgenommen. Mittlerweile sind insgesamt 61 von ihnen in ganz Sachsen unterwegs. Zudem hat das Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig das Projekt „Starttraining“ aufgelegt. Lehramtsstudenten gehen dabei in Grundschulen, um Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf einzeln zu fördern. Zudem nimmt die Entwicklung moderner Lehrwerke, die die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler berücksichtigen, einen guten Lauf. Die Cornelsen-Reihe „Tinto“ sei dafür ein gutes Beispiel. „Mit dem Kater Tinto lernt man nicht nur Lesen, sondern auch Lernen, Üben und sich selbst zu überprüfen“, attestiert eine Lehrwerks-Analyse der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

Kein Grund also, den Kopf in den Sand zu stecken. Vielleicht aber, ein anderes Augenmerk zu haben: „Wenn wir uns der Vielfalt der Menschen anders zuwenden, wenn wir Vielfalt auch als Bereicherung erkennen und nicht alle Kinder über einen Leisten schlagen, wenn wir Potenziale entdecken und entfalten, gewinnen wir viel. Gesellschaftliche Spaltung fängt in der Schule an. Hauptsache Gymnasium und bloß keine Brennpunktschule! Es schadet der Gesellschaft, wenn Eltern so denken. Wir dürfen nicht selektieren. Unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft müssen ganzheitliche Bildungschancen für alle Kinder ermöglicht werden. Der Lernort Schule muss wohl umgebaut werden. Neben Lehrern sollte man Sportler, Künstler, Musiker, Logopäden, Therapeuten – alle, die es braucht, an einem Ort zusammenbringen, damit Kinder aus dem Vollen schöpfen können“, sagt Stadtelternrätin Annette Baumeister.

Von Simone Liss

Weiße Hemden und Blusen, karierte Röcke und Hosen, biedere Kniestrümpfe – strenge Schuluniformen, wie man sie aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich oder Japan kennt, sucht man in Deutschland vergeblich. Den Wunsch nach mehr Zusammenhalt und weniger Ausgrenzung kennen Pädagogen aber auch hierzulande und finden sanftere Wege zum Ziel.

24.01.2020

Demokratie fängt im Kindesalter an – erst recht in der Schule, die neben Wissen auch Eigenverantwortung und demokratische Grundprinzipien vermitteln soll. Wie können sich Schüler und Eltern demokratisch in den Schulalltag einbringen? Wann wird es zu viel? Und wie punkten Freie Schulen bei der Mitgestaltung? In Teil neun der Grundschulserie dreht sich alles ums Thema Mitbestimmung.

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In unserem Alltag sind digitale Medien und Geräte allgegenwärtig. Das gilt auch schon für Kinder, die selbstverständlich mit Smartphone, Tablet & Co. aufwachsen. Deshalb steht Medienbildung inzwischen sogar in den Lehrplänen der Grundschulen. Aber was wird konkret vermittelt? Der achte Teil unserer Grundschulserie berichtet aus Leipziger Schulen.

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