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Das hab ich bisher gemacht: So sieht ein überzeugender Lebenslauf aus

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AZUBIS gesucht! - Dein Wegweiser zur Berufswahl
15:00 03.11.2020
Der Lebenslauf zeigt Kenntnisse und Erfahrungen, die den Bewerber für die Stelle qualifizieren. Quelle: Coffee Bean/pixabay.com
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Leipzig

Das bin ich und das kann ich: Der Lebenslauf ist deine Visitenkarte. Nur sehr viel ausführlicher. Hier erkennt dein potenzieller Arbeitgeber vor allem, was du bisher gemacht hast und welche Kenntnisse du bereits hast.

Es ist zwar üblich und bietet sich an, aber der Lebenslauf muss nicht zwingend chronologisch gegliedert sein. Tatsächlich sind die Gestaltung und welche Informationen hier wirklich wichtig sind immer abhängig von der Branche und dem Tätigkeitsfeld, für das du dich bewirbst. Es ist genau aus diesem Grund empfehlenswert, auch den Lebenslauf für jede Bewerbung eigens zu erstellen (oder zumindest anzupassen). Was du dabei nicht vergessen solltest: was dich und deine Persönlichkeit unterstreicht, wie Praktika oder besondere Qualifikationen.

Das gehört in einen Lebenslauf:

  • Titel und Seitenkopf: Nach oben gehören deine Kontaktdaten – Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse. Außerdem kriegt die Seite den Titel „Lebenslauf“ mit deinem Namen.
  • Persönliche Daten: Wenn Du Deine Kontaktdaten in der Kopfzeile angegeben hast, reichen an dieser Stelle Geburtsdatum und -ort sowie Staatsangehörigkeit. Deinen Familienstand kannst du, aber musst du nicht unbedingt angeben.
  • Schulischer und beruflicher Werdegang: Das ist der Kern deines Lebenslaufs. Hier listest du möglichst lückenlos auf, welche Schulen du besucht hast, welchen Abschluss und welche Berufserfahrungen du bisher gemacht hast. Es geht vor allem darum, die Erfahrungen zu vermitteln, die dich für die Stelle qualifizieren.
  • Kenntnisse und Fähigkeiten: Bleib relevant! Wenn du für die Stelle wichtige Kenntnisse hast, die nicht aus deinem Werdegang hervorgehen, liste sie gesondert auf. Dazu können je nach Branche und Stelle zum Beispiel besondere EDV- oder Sprachkenntnisse gehören.
  • Interessen und Hobbys: Wer bist du eigentlich, wenn du nicht arbeitest? Erforderlich ist dieser Punkt in der Regel nicht, aber hier hättest du die Chance, persönlich zu werden und zu zeigen, wie du so tickst. Ehrenamt, Sportverein, Instrumente und so weiter – was dich als Persönlichkeit ausmacht, hätte hier Platz.
  • Bewerbungsfoto: Dein Foto kommt in der Regel rechts oben in den Lebenslauf oder auf das Deckblatt. Zum Foto selbst gibt es eine Menge zu sagen – das ist ein ganz eigenes Thema.

Hier findest du ein Beispiel, wie ein Lebenslauf aussehen könnte:

Musterlebenslauf_AZUBISgesucht (347 kB)

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Recruiterin Heidrun Meder empfiehlt:

Je nach Berufserfahrung gibt es für den Lebenslauf unterschiedliche Darstellungsmethoden. Mein Tipp für deinen Azubi-Lebenslauf hat folgende Gliederung:

1. Deckblatt mit dem Titel der Ausbildungsstelle, dem Unternehmen, deinen Kontaktdaten und deinem Foto

2. Den Lebenslauf startest du mit persönlichen Daten, also Kontaktdaten, Geburtsdatum und -ort. Wenn du minderjährig bist, gibst du deine Eltern (ohne Beruf) an.

3. Schulbildung und Abschlussnote – beginne dabei mit dem Aktuellsten

4. Berufliche Erfahrungen, also Praktika

5. Lieblingsfächer, Hobbys oder ehrenamtliche Tätigkeiten

6. Datum der Erstellung. Eine Unterschrift kann, aber muss nicht sein.

Von Juliane Groh