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Aktuelles Willkommen daheim: Angelica Hubert aus Altenburg
Mehr Studium & Beruf Aktuelles Willkommen daheim: Angelica Hubert aus Altenburg
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06:09 08.06.2019
Angelica Huber aus Altenburg am Vermessungstisch. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Nein, das macht Angelica Huber direkt klar, bereut hat sie ihre Entscheidung keine Sekunde lang. „Altenburg ist inzwischen meine Heimat geworden“, betont die junge Frau ausdrücklich. Im August 2018 ist sie aus dem bayerischen Lichtenfels in die Skatstadt gezogen. Der Liebe wegen, aber auch für ihren Beruf. Und sie setzt viel daran, dass es ihr andere gleich tun.

Die 25-Jährige kümmert sich beim Aus- und Weiterbildungsverbund (AWA) darum, andere Fachkräfte in den Kreis zu locken und auf neue Aufgaben vorzubereiten. „Konkret bin ich hier für die Umschulung und Fortbildung von Werkstoffprüfern und Prüftechnikern zuständig“, beschreibt die gelernte Technikerin ihren Einsatzbereich. Und der Lehrgang, der insbesondere auf eine spätere Tätigkeit in der Qualitätssicherung verschiedenster Unternehmen abzielt, ist gut besucht. „Der Beruf ist sehr gefragt, die Einsatzmöglichkeiten sind enorm vielfältig. Hatten wir zu Beginn noch zwei Teilnehmer, sind es inzwischen bereits sieben“, kann Huber berichten. Und die haben beste Aussichten am Arbeitsmarkt. Vom kleinen Produktionsbetrieb bis zum Flugzeugbauer: Überall sind entsprechende Stellen zu vergeben.

Das gilt auch für das Altenburger Land, wie Huber betont. „Wir sind ein sehr technisch geprägter Landkreis, in Schmölln und Löbichau aber auch um Altenburg und in Meuselwitz finden sich viele Firmen.“ Ein Faktor, der den Standort – und im gleichen Atemzug die AWA – inzwischen auch in den alten Bundesländern bekannter macht. „Wir haben etwa auch Kursteilnehmer aus Essen vor Ort“, zählt Huber nur ein Beispiel auf.

Ohnehin seien die Arbeitsvoraussetzungen mit Blick auf die verfügbaren Stellen im östlichsten Zipfel Thüringens beinahe die gleichen wie im Westen – wenn auch nach wie vor ein Lohngefälle klafft. Dafür locke hier eine andere Arbeitsmentalität, so Huber. „Hier gehen die Menschen einfach entspannter, weniger verbissen an Dinge heran – allerdings nicht weniger korrekt als anderswo.“ Ein Umstand, der sich offenbar herumspricht. „Wir erkennen schon, dass sich der Trend dreht, mehr Leute zurück kommen“, so Huber. Der Arbeitsmarkt bessere sich langsam, die Wohnkosten seien nach wie vor niedrig, „das Altenburger Land ist gefragter geworden“. Angelica Huber ist sich sicher: Künftig dürfte sie noch mehr Menschen für die Region begeistern können.

Von Bastian Fischer

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