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Digital Immobilien-Krise: Google investiert eine Milliarde Dollar in Wohnraum
Nachrichten Digital Immobilien-Krise: Google investiert eine Milliarde Dollar in Wohnraum
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13:01 19.06.2019
Google und die anderen Internet-Unternehmen haben zur Immobilienkrise beigetragen, als sie Zehntausende hoch bezahlte Arbeitskräfte anstellten. Quelle: Jeff Chiu/AP
Mountain View

Die Situation in der San Francisco Bay Area ist angespannt. Ausgelöst durch den Boom der Tech-Industrie haben sich Städte wie San Francisco in Orte der Gegensätze verwandelt: Auf der einen Seite ist San Francisco die Stadt mit der höchsten Milliardärsdichte – auf der anderen Seite steigt die Zahl der Menschen, die in Autos übernachten müssen. Auch Google spielt bei dieser Entwicklung eine Rolle. Der Suchmaschinen-Riese hat im Silicon Valley einen eigenen, stadtartigen Campus – und verschärft so die Immobilienkrise im Raum San Francisco.

Lesen Sie hier:
Milliardäre und Obdachlose: Die Tech-Konzerne spalten San Francisco

Nun will Google etwas dagegen unternehmen. Wie der Konzern mitteilte, will er dazu insgesamt eine Milliarden Dollar investieren. Im ersten Schritt will Google im eigenen Besitz befindliche Gewerbeflächen im Wert von 750 Millionen Dollar in den kommenden zehn Jahren in Wohnraum umwandeln. So sollen 15.000 Wohnungen entstehen – darunter auch welche für Menschen mit geringem Einkommen. 250 Millionen Dollar steckt Google zudem in einen Investment-Fund, der für andere Anreiz sein soll, mindestens 5000 erschwingliche Wohneinheiten zu bauen. 50 Millionen Dollar sollen außerdem an gemeinnützige Organisationen gehen, die sich um Obdachlose kümmern.

Vorbild Google?

Der Bürgermeister von San José, einer Großstadt inmitten des Silicon Valley, sagte gegenüber CNBC: Man habe Google seit einigen Monaten dazu ermuntert, sich im Kampf gegen die Immobilienkrise zu engagieren. Er freue sich darauf, mit Google zusammenzuarbeiten und sicherzustellen, dass der Ankündigung auch Taten folgten, die den Bürgern von San José zugute kommen. Andere Experten hoffen, dass obwohl Googles Engagement das Problem nicht alleine lösen werde, der Konzern für andere ein Vorbild sein könnte, ebenfalls zu handeln.

Von RND/asu

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