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Digital Japan-Klassiker “Fire Embleem” ist zurück auf der Nintendo Switch
Nachrichten Digital Japan-Klassiker “Fire Embleem” ist zurück auf der Nintendo Switch
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10:00 08.09.2019
„Three Houses“ bietet drei verschiedene Spieldurchgänge, je nachdem für welches Haus man sich entscheidet. Quelle: Nintendo
Hannover

Mit „Fire Emblem: Three Houses“ für die Nintendo Switch kehrt die altbewährte Strategie-Rollenspielreihe nach zwölf langen Jahren wieder auf eine Heimkonsole zurück. Das grundlegende Prinzip der Serie findet sich auch in ihrem 16. Ableger wieder: In taktischen Rundengefechten werden Einheiten über ein Schlachtfeld geschoben, während ausufernde Dialoge eine epische Helden- und Rittergeschichte vorantreiben. Diesmal gibt es aber auch einige frische Elemente.

Schulunterricht und Klassenwahl

Der Spieler übernimmt die Rolle eines Söldners, der an der Militärakademie der mittelalterlichen Fantasywelt Fodlan als Dozent verpflichtet wird. Dort gilt es sich zunächst - ähnlich wie in Hogwarts - für eine von drei Klassen zu entscheiden, die die Fürstentümer von Fodlan repräsentieren. Einen Großteil der Kampagne verbringt der Spieler fortan auf dem Campus, wo der Unterricht organisiert, die Ausrüstung verbessert und kleinere Aktivitäten erledigt werden wollen.

Erst Überforderung, doch hineinfuchsen lohnt sich

Die Größe der Akademie, die unübersichtlichen Menüs sowie die Menge der Mechaniken überfordern anfangs: Neben einem generellen Charakterlevel gibt es Waffenstufen, Kampfklassen, Sympathie-Boni, unterstützende Bataillone und mehr. Wer sich in all das hineinfuchst, kann jedoch wertvolle Vorteile für die Kämpfe erlangen. Die bilden weiterhin die Kernmechanik von „Fire Emblem“: Eigene und gegnerische Einheiten ziehen dabei abwechselnd über ein schachbrettartiges Feld.

Vor- und Nachteile der Kämpfer, ihrer Waffen und des Geländes bieten taktische Tiefe: Ritter in die erste Reihe, Bogenschützen und Magier dahinter, Reiter in die Flanke. Der hohe Schwierigkeitsgrad, für den „Fire Emblem“ bisher bekannt war, wurde gedrosselt: Einsteiger können zu Beginn die Permadeath-Funktion deaktivieren, wonach gefallene Einheiten endgültig aus dem Spiel ausscheiden.

Clou: Drei unterschiedliche Storys

Besonders viel Mühe haben sich die Entwickler bei den Figuren gegeben. Unter den rund drei Dutzend Charakteren hat jede Paarung einen gemeinsamen Story-Strang samt vollvertonter Dialoge zu bieten, die den anfangs vermeintlichen Klischees allmählich eine unerwartete Tiefe verleihen. So werden sie schnell zu treuen Begleitern und Freunden durch die gut 50 Stunden lange Kampagne. Der Clou: Je nachdem, welches der Häuser der Spieler anfangs übernimmt, fällt besonders die zweite Hälfte der Story stark unterschiedlich aus. „Three Houses“ bietet also genug für drei Spieldurchgänge.

Fazit: Die Mischung aus Rundenstrategie, Rollenspiel und Schulsimulation hält bis zum – leider recht abrupten – Ende der Handlung bei der Stange. Für Genre- und Serienfans ist das Spiel ein Muss, doch selbst Neueinsteiger mit einer Affinität zur japanischen Spielkultur sollten einen Blick riskieren.

Christian Neffe/RND

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