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Digital Ninja nach Pornografie-Panne auf seinem alten Twitch-Kanal: „Disgusted and so sorry“
Nachrichten Digital Ninja nach Pornografie-Panne auf seinem alten Twitch-Kanal: „Disgusted and so sorry“
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14:00 12.08.2019
Ninja - Der Fortnite Profi und Influencer Richard Tyler Blevins wechselt für Microsoft von Twitch zu Mixer. Hier zu sehen sind Richard Tyler Blevins mit seiner Ehefrau Jessica Blevins zu Gast bei den ESPY Awards, präsentiert von Capital One auf dem Microsoft Theater in Los Angeles vom 10. Juli 2019. Quelle: imago / MediaPunch
Detroit

Tyler „Ninja“ Blevins hat mit auf seinem neuen Kanal auf Microsoft’s Mixer seinen Abo-Rekord von Twitch um das Vierfache geschlagen. Sein alter Streaming-Kanal wurde derweil von Twitch smart weitergenutzt.

Denn anstatt den alten Kanal von Ninja auf Twitch zu löschen oder verstauben zu lassen, schlug das Streamingportal dort andere Streamingkanäle für seine Zuschauer vor. Nun ist aber unpassenderweise ein Kanal der etwas anderen Art auf Ninja’s altem Twitch Kanal gelandet.

Ninja reagiert auf Twitter: Disgusted and so sorry

Der ehemalige Twitch-Streamer antwortet rasch auf Twitter und stellt klar, dass hier eine Grenze überschritten wurde. Er spricht davon, dass er und sein Team den Wechsel von Twitch zu Mixer sehr „weich“ gestaltet habe. Und obwohl es in den letzten Tagen zu ein paar „ärgerlichen Dingen“ gekommen sei, wolle man den ganzen Wechsel professionell halten.

Ninja führt fort, dass andere Streamer auf seinem Kanal beworben werden, doch mit einem „Porn Account, der auf dem ersten Platz auf meinem Kanal empfohlen wurde“ sei die Grenze überschritten: „This is the line!“

Weiterhin entschuldigt sich der Fortnite Streamer in seinem Tweet an alle minderjährigen, die mit dem Inhalt konfrontiert wurden, sowie an alle anderen, die solche Inhalte nicht sehen wollen.

Ninja kommentiert seinen eigenen Tweet und betont noch einmal, dass so etwas ja von vornherein hätte vermieden werden können, hätte man seinen Kanal nicht zum Empfehlen anderer Twitch-Streamer genutzt.

Twitch CEO Emmett Shear zu Pornokanal-Panne auf Ninja’s altem Twitch-Kanal: „Das ist unentschuldbar“

Der Pornokanal hatte durch die Empfehlung von Ninja’s altem Twitch-Kanal für kurze Zeit die meisten Zuschauer der Plattform. Twitch-CEO Emmett Shear antwortete mit einer Entschuldigung auf Twitter.

Er betonte, dass es sich bei dem Zwischenfall um einen Verstoß gegen die Richtlinien der Plattform Twitch handele. Weiterhin wollte er sich auch noch bei Ninja persönlich entschuldigen.

Zuletzt twitterte Shear: „Ich will mich auch bei ‚Ninja’ persönlich entschuldigen. Es war von uns nicht beabsichtigt, hätte aber niemals passieren sollen. Das ist nicht entschuldbar“

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Update vom 08.08.2019: Ninjas Wechsel zu Mixer bringt ihm Abo-Rekord – wie erfolgreich ist er wirklich?

Zunächst sollte einmal der Unterschied zwischen Followern und Abonnenten geklärt werden. Auf Streaming-Plattformen wie Mixer und Twitch ist ein Abo mit monatlichen Kosten verbunden. Die Einnahmen werden dann zwischen Streamer und Plattform aufgeteilt. Mehr Abos sind für Ninja also direkt mit mehr Einnahmen gleichzusetzen. Bei Twitch kam der Fortnite-Streamer auf 14,7 Millionen Follower, konnte aber nie die 260.000 Abo-Grenze knacken.

Daher scheinen eine Millionen Abonnenten auf Mixer zunächst spektakulär. Zumal ein Abo auf Mixer auch noch einen Euro mehr kostet. Bei Twitch kostet es 5 Euro ein Abonnement abzuschließen, Mixer schlägt mit 6 Euro pro Monat zu Buche. Hinzu kommt, dass bis dato kaum jemand von Mixer gehört hat. Die Streaming-Plattform von Microsoft lag bislang in Sachen Marktanteil auf Platz Vier noch hinter Facebook Gaming.

Verständlich also, dass Microsoft mit dem Exklusivvertrag für Ninja versucht die Marke zu stärken. Tatsächlich wird die spektakuläre Zahl von 1 Millionen Ninja-Abos durch eine Promo-Aktion geschmälert: Das Abonnieren von Ninjas Kanal ist aktuell einen Monat lang kostenlos. Wieviele Abonnenten danach tatsächlich bereit sind 6 Euro pro Monat zu bezahlen, bleibt abzuwarten. Und dennoch: Nach einer Woche bereits 1 Million Abos auf einer bislang eher unbekannten Plattform zu erreichen, ist und bleibt eine bemerkenswerte Leistung von Ninja.

Böse Zungen mögen behaupten, Microsoft habe viele der Abos durch Bots generiert, um die Marke zusätzlich zu pushen. Aus rein wirtschaftlicher Betrachtung scheint das aber eher unwahrscheinlich. Denn weitergedacht, würde das bedeuten, Microsoft würde Ninja für jedes Bot-Abonnement auszahlen. Andernfalls würde man unterstellen, Ninja wäre eingeweiht. Das scheint wiederum sehr weit hergeholt.

Update vom 06.08: Ninja wechselt zu Mixer und legt erfolgreichen Start hin

Anfang August wechselte Ninja zu Mixer, nachdem Microsoft es geschafft hatte ihn für die eingekaufte Videostreaming-Plattform zu gewinnen. Bei seinem Sechs-Stunden-Stream schauten dem Fortnite-Profi ca. 65.000 User zu. Damit erreichte Ninja auf Mixer rund 20.000 mehr Zuschauer als auf Twitch.

Ninja streamt auf Mixer: Microsoft profitiert

Mit diesem erfolgreichen Einstand dürfte sich der Wechsel von Ninja von Twitch zu Mixer gelohnt haben – Nicht zuletzt für Microsoft.

Für Tyler Blevins geht die Rechnung dabei natürlich auch auf. Mehr Reichweite ist selbstverständlich auch für den Influencer von Vorteil. Jedoch ging er mit dem Wechsel auch ein gewisses Risiko ein. Denn Mixer ist bislang nicht für seine große Reichweite bekannt.

Laut der Studie von Stream Elements liegt Mixer mit drei Prozent Marktanteil hinter Twitch (72,2 Prozent), Youtube (19,5 Prozent) und Facebook Gaming (5,3) auf Platz vier. Mit Ninja im Gepäck könnte sich der Weg von Mixer künftig mehr in Richtung Wachstum bewegen.

Welche Summe Microsoft dem erfolgreichen Streamer Ninja angeboten hat, ist unklar. Im Netz finden sich Spekulationen über Beträge im zweistelligen Millionenbereich. Auch wenn davon nichts bestätigt ist, klingt die Summe aber zumindest realistisch.

Ursprüngliche Meldung: Microsoft kauft Ninja: Der Fortnite-Profi wechselt von Twitch zu Mixer

Microsoft hat es geschafft, den Fortnite Profi Ninja von Twitch abzuwerben und für die eigene Videoplattform Mixer zu gewinnen.

Seitdem Mixer 2016 von Microsoft gekauft wurde, ist die Videoplattform in das Online-System der Xbox One recht intensiv eingebunden. Zwar gilt Mixer rein technisch als konkurrenzfähig für Twitch, doch bislang fehlen die Zuschauer.

Mit dem Top Gamer und Influencer Ninja erhofft sich Microsoft nun ein größeres Stück vom Kuchen der Streaming Plattformen für Spiele. Laut Stream Elements ist Mixer derzeit mit 3 Prozent Marktanteil auf dem vierten Platz noch hinter Facebook Gaming abgeschlagen. Mit Ninja könnte sich das bald ändern.

Warum wechselt Ninja von Twitch zu Mixer?

Doch was hat Ninja von dem Wechsel? Zwar wurde bislang keine genaue Summe genannt. Doch man kann davon ausgehen, dass Microsoft die Exklusivrechte des größten Streamers der Welt, der täglich mehrere tausend Zuschauer hat, einiges wert gewesen sein muss.

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Zudem sollte man nicht vergessen, mit welchem Videospiel Ninja angefangen hat. Heute hat sich der Fortnite-Profi zwar fast ausschließlich auf den Third-Person-Shooter von Epic Games spezialisiert. Seine Karriere als eSportler und Influencer begann er aber ursprünglich mit der Übertragung von Halo.

Ninja verlässt Twitch: Auf Twitter hält er eine inszenierte Pressekonferenz über den Wechsel zu Mixer

Auf einer nicht ganz so ernsten und inszenierten Pressekonferenz auf seinem Twitter-Kanal spricht Ninja selbst von einer guten Chance, wieder zu seinen Wurzeln zurückzukehren und sich zurückzuerinnern, warum er sich ursprünglich ins Streaming verliebt hat.

Wer ist Ninja?

Ninja, der mit den blauen Haaren? Nein, nicht Rezo, der andere. Selbst wer Ninja noch nicht kennt, dürfte bis hierhin bereits mitbekommen haben, womit Richard Tyler Blevins, so sein richtiger Name, sein Geld verdient und wofür er bekannt ist.

Der US-Amerikaner mit walisischen Wurzeln wurde 1991 nahe Detroit geboren und begann 2009 professionell Halo 3 zu spielen. Zwei Jahre später begann Blevins, seine Zockerei auch live zu übertragen.

Unter dem Pseudonym „Ninja” und dank des Battle Royale Shooters Fortnite wuchs seine Zuschauerzahl rasant an. Die Zahl seiner Follower bewegt sich im zweistelligen Millionenbereich – ob auf Youtube, Twitch oder künftig Mixer. Wobei, das steht noch einmal auf einem anderen Blatt. Ob sich der Wechsel für den Spiele-Streamer langfristig auszahlt, bleibt abzuwarten.

Von RND/tr

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