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Kultur Bilder von Liebe und Krieg: Leipziger Ausstellung zeigt Willi Sitte
Nachrichten Kultur Bilder von Liebe und Krieg: Leipziger Ausstellung zeigt Willi Sitte
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20:41 11.07.2015
Selbstportrait des Künstlers aus dem Jahre 1995 Quelle: dpa
Leipzig

Rund zwei Jahre nach dem Tod des Malers Willi Sitte sind jetzt Bilder aus seiner Schaffensperiode 1951 bis 2001 in Leipzig zu sehen. In Anwesenheit von Sittes Witwe Ingrid eröffnete die Galerie Schwind am Samstag eine Ausstellung mit 19 Werken aus Sittes künstlerischem Nachlass.

14 Gemälde von ihnen zeigen Liebespaare und Akte, die als Ausdruck des Strebens nach Glück und Lebensfreude seit den 1970er Jahre zunehmend Sittes Arbeit bestimmten und mit denen er sich laut Galerie dem politischen Diskurs um seine Werke zunehmend entziehen wollte. Die Ausstellung versuche so den „typischen Sitte“ zu zeigen, hieß es. Hinzu kommen fünf großformatige Zeichnungen (Vorstudien) zu seinem Bild „Völkerschlacht bei Leipzig 1813“, die zwischen 1953 und 1956 entstanden.

Das Gemälde dazu befindet sich im Militärhistorischen Museum in Dresden. Sitte (1921-2013) habe bis ins hohen Alter gemalt und gezeichnet, hieß es. Er war am 8. Juni 2013 im Alter von 92 Jahren gestorben. Der langjährige Präsident des Verbandes der Bildenden Künstler der DDR gilt als ein umstrittener Nachkriegskünstler, der laut Galerie die Bildende Kunst in der DDR entscheidend prägte und so auch die Kunstgeschichte der Bundesrepublik mitgestaltet habe. Die Ausstellung „Willi Sitte - Gemälde und Zeichnungen“ ist bis 5. September in der Messestadt zu sehen.

LVZ

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