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Kultur DOK Leipzig hat begonnen - Interreligiosität und Frauen als Schwerpunkte
Nachrichten Kultur DOK Leipzig hat begonnen - Interreligiosität und Frauen als Schwerpunkte
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10:13 01.11.2016
DOK Leipzig - Vom 31. Oktober bis 6. November widmet sich das Filmfest Animationen und Dokumentationen. Quelle: dpa
Leipzig

Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) sieht in der neu besetzten Jury bei den Leipziger Dokfilm-Tagen ein «deutliches Zeichen für interreligiöse Zusammenarbeit». Damit werde eindrucksvoll Versuchen entgegen getreten, nichtchristliche Religionen auszugrenzen, sagte sie laut Mitteilung zur Eröffnung des 59. Internationalen Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm am Montagabend. Interreligiösität ist neben Animationsfilm sowie Stellung und Präsenz der Frauen in der Filmbranche ein Schwerpunkt. Die Jury hat neben zwei christlichen nun je ein jüdisches und muslimisches Mitglied.

Erstmals vergeben wird ein Preis für das beste Filmprojekt einer Regisseurin, für den Stange die Schirmherrschaft übernommen hat. «Ich bin sehr froh, dass sich die Anzahl der Regisseurinnen in den Langfilm-Wettbewerben deutlich erhöht hat.» Bis zum 6. November werden insgesamt 179 Filme und sechs interaktive Arbeiten bei dem Festival gezeigt, darunter 100 Premieren - 34 mehr als im Jahr zuvor.

Laut Stange profitiert der Filmbereich besonders von der stärkeren Kulturförderung des Landes. Neun Einrichtungen werden vom Ministerium gefördert, darunter DOK Leipzig. Insgesamt stehen 2016 mehr als 1,3 Millionen Euro dafür in Aussicht, erklärte Stange. Weitere 400 000 Euro fließen über die Kulturstiftung des Freistaates.

LVZ

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