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Kultur Kongress in Leipzig: Bibliotheken beklagen Hürden bei der E-Book-Ausleihe
Nachrichten Kultur Kongress in Leipzig: Bibliotheken beklagen Hürden bei der E-Book-Ausleihe
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13:56 11.03.2013
Die E-Book-Ausleihe boomt - doch die Bibliotheken sehen sich ausgebremst. Quelle: dpa
Leipzig

Das sagte die Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands, Monika Ziller, am Montag in Leipzig. Das sei ein unhaltbarer Zustand, der mit dem öffentlichen Auftrag der Büchereien nicht vereinbar sei.

Der E-Book-Trend in den Büchereien ist einer der Themenschwerpunkte bei dem Kongress Bibliothek und Information Deutschland, der bis zum Donnerstag in Leipzig läuft. Rund 3000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland beschäftigen sich dort mit den neuesten Entwicklungen im Bibliothekswesen.

„E-Books werden auch von den Nutzern öffentlicher Bibliotheken immer stärker nachgefragt“, sagte Ziller. Derzeit leihen rund 500 der bundesweit etwa 10 000 Bibliotheken E-Books aus.

Das Problem: Anders als Bücher könnten die Bibliotheken E-Books nicht kaufen, sondern lediglich eine Lizenz erwerben. Zu welchen Konditionen - das bestimmt der Verlag. Laut Ziller gibt es auch eine große deutsche Verlagsgruppe, die gar keine Lizenzen an Bibliotheken ausgibt. „Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Verlage entscheiden, was in Bibliotheken angeschafft wird“, sagte Ziller.

Die Bibliotheksverbände fordern daher, bei einer Reform des Urheberrechts den Büchereien einen uneingeschränkten Zugang zu E-Books zu garantieren. Nach dem Vorbild der Bücher in Papierform müsse es auch bei den E-Books eine Bibliothekstantieme geben. Die Ausschüttung an die Autoren kompensiert den Verlust, der ihnen beim wiederholten Verleih - statt Verkauf - ihrer Werke entsteht. Gleichzeitig sichert sie den Bibliotheken das Verleihrecht.

dpa

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