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Kultur Regional DDR-Illustratorin Regine Heinecke ist tot
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21:39 07.11.2019
Regine Heinecke illustrierte Märchenbücher wie "Dornröschen", "Das tapfere Schneiderlein" und "Frau Holle". Quelle: Verlag
Bobenneukirchen

Die bekannte DDR-Illustratorin Regine Heinecke, geboren 1936 im sächsischen Zwickau, ist tot. Wie die in Chemnitz erscheinende "Freie Presse" zuerst berichtete, verstarb die Künstlerin am Donnerstag nach langer, schwerer Krankheit im vogtländischen Bobenneukirchen, wo sie seit den 1960er-Jahren lebte und arbeitete.

Bis zur politischen Wende unter dem Namen Grube-Heinecke bekannt, war sie die wohl die bekannteste der Illustratorinnen in der DDR, war eine fein- und hintersinnige Malerin und Zeichnerin. Fast hundert Bücher hat sie illustriert: Märchen der Gebrüder Grimm wie "Der Wolf und die sieben Geißlein", "Rumpelstilzchen", "Dornröschen", am berühmtesten wohl "Das tapfere Schneiderlein", das ihr mit seinem Witz, seiner Frechheit und seinem Mut ein treuer Begleiter bis ans Lebensende blieb, sagte sie selbst einmal.

Andere Klassiker von Gottfried Keller, Friedrich Hebbel, Cervantes, Wilhelm Hauff, Julius Mosen bekamen mit Bildern von Regine Heinecke ein neues Gesicht. Das von ihr illustrierte Märchen für Erwachsene "Die Sorgen des Teufels" wurde mit dem Titel "Schönstes Buch" in der DDR geehrt. Im vogtländischen Museum Schloss Voigtsberg erinnert das "Illusorium" an ihr Leben und Werk.

fp/lvz

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