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16:56 13.12.2018
Die Deutsche Popstiftung zeichnete den Komponisten Oscar Pixner in drei verschiedenen Kategorien mit dem ersten Platz aus. Quelle: Manuela Pixner
Leipzig

Zum dritten Mal in Folge zeichnete ihn die Deutsche Popstiftung für seine Musik aus: Oscar Pixner. Für den Latin-Pop-Song „Zum Glück kann ich weinen“ und für das Musicalalbum mit dem Titel „Volpone“ erhielt der 62-Jährige jeweils den ersten Preis. Zudem kürte ihn die Stiftung zum besten „Rhythm-&-Blues-Sänger 2018“.

Unterschiedliche Genres

Zum 36. Mal vergab die Jury dieses Jahr über 125 Preise an Nachwuchsmusikgruppen und Nach­­wuchseinzelkünstler. Zum ersten Mal erhielten auch professionelle Musiker mit Tonträgervertrag Preise. Die musikalischen Bereiche sind vielfältig – einziges Kriterium ist der künstlerische Anspruch. Mit der Auszeichnung in über 125 verschiedenen Kategorien soll laut Veranstaltern der musikalischen Vielfalt im Bereich der Rock- und Pop­musik Rechnung getragen werden.

Oscar Pixner lebte lange Zeit in Frankfurt. Seit Juli wohnt er mit seiner Frau in Leipzig „Uns zog es her, weil Leipzig eine unglaublich musikalische Stadt ist“, erklärt er. Künftig möchte er sich nun noch mehr auf die Musik konzentrieren. Vorher war er überwiegend als Businesscoach und Kommunikationstrainer tätig.

Sein Ziel ist es, sich musikalisch in Leipzig zu integrieren. „An einem Musical mitzuwirken und die Musik dafür zu komponieren – das ist mein großer Wunsch“, sagt er. Pixner beschreibt seine Musik als authentisch. „Meine Lieder zeichnen sich durch Originalität aus. Ich möchte keine Konservenmusik produzieren, sondern einzigartige Songs, die meine Persönlichkeit zum Vorschein bringen“, sagt der 62-Jährige.

Oscar Pixner beim der diesjährigen Deutschen Rock- und Pop Preisverleihung . Quelle: Manuela Pixner

Seit er 8 Jahre alt ist, spielt er Gitarre. „Als ich noch ein Kind war, bekam mein Bruder eine Gitarre geschenkt. Ich habe sie ihm dann geklaut und ständig damit gespielt“, sagt er lachend. Mit 14 Jahren gründete er seine erste Band.

„Schon als Jugendlicher hatte ich Melodien Kopf. So habe ich angefangen, eigene Lieder zu komponieren und festzuhalten, damals habe ich sie in mein Diktiergerät gesummt.“ Heute hat er ein professionelles Tonstudio im Leipziger Stadtteil Gohlis. „Von Oboe, über Piano bis zur Klarinette – alles ist da.“ Der Wahl-Leipziger spielt selbst Gitarre und Klavier.

Quelle der Inspiration

Seine Quelle der Inspiration sei beim Komponieren das Leben: „Oft bin ich im Wald spazieren, habe plötzlich eine Idee, gehe in mein Studio und setze sie sofort um.“ Er selbst ist ein großer Fan vom Filmkomponisten Martin Böttcher, der Bekanntheit durch seine Musik in Karl-May-Verfilmungen wie „Winnetou“ erlangte.

Für den Musiker ist das Komponieren ein unbeschreibliches Gefühl: „Wenn ich ein Stück schreibe und Gänsehaut bekomme, dann weiß ich, dass es passt. Dann muss ich auch nichts mehr verändern.“

Von Maria Sandig

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