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17:39 04.12.2019
Sie kommen 2020 alle in die Arena: James Blunt und die Ärzte (hinten, von links), Till Lindemann (Rammstein, vorn) und Peter Maffay (rechts). Quelle: Montage: Patrik Moye
Leipzig

Entweder Udo oder Peter – einer von beiden Ü-70ern gehört eigentlich immer zum Jahres-Programm der ZSL-Betreibergesellschaft, die Events in die Arena Leipzig und das Stadion holt. 2020 ist es mal wieder an Herrn Maffay, die Halle zu füllen. Und das scheint zu gelingen: Der 16. März ist so gut wie ausverkauft. Einer von vielen Gründen, die am Mittwoch für große Zufriedenheit in den Gesichtern des ZSL-Teams sorgten. Dazu gehört auch eine Rekordbilanz.

Konzert von Peter Maffay – bei seiner MTV Unplugged Tour 2018 in der Arena. Quelle: André Kempner

So viele Besucher wie Leipzigs Einwohner

Die ZSL hat für 2019 ziemlich genau so viele Besucher gezählt, wie die Stadt Leipzig neuerdings Einwohner hat: 600 000 bedeuten das beste Ergebnis in der Geschichte. Wenn man so will, passte die komplette Population in die insgesamt 131 Veranstaltungen – ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Das ist ein Meilenstein für uns“, wie Geschäftsführer Matthias Kölmel festhält. Den Hauptanteil daran haben erneut Konzerte und Shows wie die von Herbert Grönemeyer (10 000 Zuschauer), Slipknot, Alligatoahund Volbeat (je 12 300) sowie zweimal Seedmit insgesamt 24 600 und besagter Udo Lindenberg (zweimal 10 500); Top-Acts bei den Shows waren Carolin Kebekus (7200) und„Let’s Dance“ (jeweils 5600). Großen Zuspruch auf der Sportschiene verzeichnen nach wie vor die Handballer des Erstligisten SC DHfK (64 515 Fans bei 16 Heimspielen).

Roland Kaiser bei seinem Konzert in der Arena im November 2018. Quelle: André Kempner

Rammstein und Maffay sind voll

Die beachtliche Spannkraft soll das Programm für 2020 halten. Und darin tauchen – neben Maffay – Namen auf, die Freunde des Musikbusiness nicht kalt lassen: Die Tickets fürs Berserkern von Rammstein am 29. und 30. Mai sind ebenso vergriffen wie die für die November-Besuche von Die Ärzte. Innerhalb von wenigen Minuten nach Vorverkaufsbeginn war überall ein Haken dran. Komplett versorgt ist auch Rapper Kontra K, wenige Resttickets gibt’s für das Feuerwerk der Turnkunst (7. Januar) und AnnenMayKantereit (3. März). Bestens läuft es zudem für die Auftritte von Simply Red (31. Oktober) und Roland Kaiser am 27. März in der Arena, die ja nun Quarterback Immobilien Arena heißt. Das klingt weniger fluffig als vor dem Verkauf der Namensrechte, federt aber die von der Stadt Leipzig gekürzten Betriebskostenzuschüsse ab.

Rammstein-Sänger Till Lindemann – hier beim Konzert im Juni in Dresden. Quelle: Dietrich Flechtner

Neu: die Sommer-Arena

Neu im Plan ist die Sommer-Arena, die 2020 drei Tage lang auf der Festwiese ein Oval aus Steh- und Sitzplätzen bilden wird; auf die Kaiser-Wiederkehr unter freiem Himmel am 19. und 20. Juni folgt tags darauf Sarah Connor. Philipp Franke, ebenfalls ZSL-Geschäftsführer, kündigt an: „Die Sommer-Arena soll kein einmaliges Erlebnis bleiben, sondern sich langfristig etablieren.“

Harte Gitarren und neue Beschallung

Marketing- und Eventmanagerin Iris Rackwitz, große Freundin ruppig-metallener Gitarren, freut sich vor allem auf Acts wie Sabaton (30. Januar), Parkway Drive am 2. April und Nightwish am 19. November.

Sonst noch? Die Arena (pardon, ist halt kürzer) soll mit 5-G-Mobilfunk und neuer Beschallung aufgerüstet werden, Sommerhitze wird vorerst weiter mit mobilen Klima-Aggregaten kompensiert. Und 2021 kommt vermutlich wieder Udo.

Karten in allen LVZ-Geschäftsstellen, unter der kostenlosen Nummer 0800 2181050 sowie unter www.ticketgalerie.de.

Von Mark Daniel

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