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Kultur Regional Drei Lieder für das Arbeitsamt im Frauenzimmertheater
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17:02 01.12.2019
Ulkig: Antje Poser und Micha Kreft. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Auf festlich hergerichteter Bühne probt ein Künstlerehepaar für die bevorstehende Silvestergala im Gartenspartenlokal. Nebenher nehmen sich Patrizia und Alexander selbst und allbekannte kuriose Begebenheiten auf die Schippe. Seit dem Wochenende schlüpfen Antje Poser und Micha Kreftin diese Rollen. Ihr neues Programm „Oh, stille mich, du Fröhliche, oder das Ende ist nah“ versammelt imFrauenzimmertheater, das sich im hübschen Oberstübchen von Wagners Restaurant eingenistet hat, heitere Nummern, Geschichten und Lieder, die sich um das im Eilschritt vergangene Jahr drehen.

Am ulkigsten die Szene, als die beiden als Abgesandte des Arbeitsamtes in Gestalt von Weihnachtsmann und -frau an Haustüren von „Bedarfsgemeinschaften“ klingeln, die staatliche Stütze beziehen, und eine Kürzung üblicher Transferzahlungen fürs Fest ankündigen. Dazu Streichung von Leistungen auch für den, der nicht mindestens drei einschlägige Lieder auswendig singen kann. Sogleich müssen auch die Zuschauer ihre eigene Volkslied-Sattelfestigkeit unter Beweis stellen.

Ein Kater oder anderer Fremder am Neujahrsmorgen

Patrizia und Alexander selbst dürften vom musikalischen Banausentum nicht betroffen sein – sie singt mit hintersinniger Inbrunst, er spielt dazu Keyboard und gibt auch singend seinen Senf dazu. Das titelgebende Lied leitet zum Schluss zu guten Vorsätzen über, egal, ob man zu Neujahr mit einem Kater oder einem anderen Fremden aufwacht: Wenn’s nicht zum Workout reicht, dann vielleicht wenigstens zum Chillout. Na dann!

Weitere Termine: 8., 15., 22. und 29. Dezember, 18 Uhr; 14., 21., 27. und 28. Dezember, 20 Uhr; 31. Dezember, 16 Uhr, in Wagners Restaurant, Richard-Wagner-Platz, Vorverkauf 23/17,50 Euro

Von Juliane Lochner

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