Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Kultur Regional Erinnerungstrip in die 80er: So waren a-ha in der Arena Leipzig
Nachrichten Kultur Kultur Regional Erinnerungstrip in die 80er: So waren a-ha in der Arena Leipzig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:20 13.11.2019
Ohne großes Gepose, Getue oder Gelaber: a-ha begeistern im Haus Auensee. Quelle: André Kempner
Leipzig

Neu und alt und dann nochmal ganz alt: Die Kult-Pop-Band a-ha machte mit ihrer „play hunting high and low live“-Tour auch in der Leipziger Arena halt. Dafür hatten sie alte wie neue Songs im Gepäck und holten zum Abschluss mal wieder ihre ganz alten Lieder ihres damaligen Debütalbums aus der Partykiste.

Wie waren a-ha drauf?

A-ha gehörten ja was ihre Live-Auftritte angeht, noch nie zu den großen Show-Clowns im Pop-Zirkus. Und so lief auch das Konzert in der Arena ohne großes Gepose, Getue und Gelaber ab. Wohltuend!

Wie war die Stimmung?

Die Stimmung war gut, wenn auch – wie soll man sagen? - ein wenig in die Jahre gekommen. Lag wohl am Publikum, das ja großteilig wehmütig süße Jugenderinnerungen an die 80er teilen dürfte.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1982 haben A-ha zehn Studioalben veröffentlicht und mehr als 80 Millionen Tonträger verkauft. Das Publikum bleibt ihnen seit über 30 Jahren treu.

Was waren die Höhepunkte?

Der große Zuschauer-Chor in der ausverkauften Arena, der vergleichsweise textsicher „Hunting High and Low“ sang. Und „The Sun Always Shine on TV“, das mit gepfefferten E-Gitarren-Riffs den Laden zünftig rockte.

Wie waren Sound und Bühne?

Der ja gern mal piepsige Höhen bevorzugende 80er Synthie-Pop-Sound war gut mit einem etwas Bass-lastigeren Update abgemischt. Das ließ sich gut hören - und dazu ließ sich gut tanzen. Visuell gab es ein paar hübsche Videoeinspielungen und den obligaten Lichtshow-Schnickschnack.

Wie hoch war der Unterhaltungsfaktor?

Wer den Erinnerungstrip in die 80er suchte, konnte hier glücklich werden. Wer einfach mal für 110 Minuten geradlinigen gute Pop hören wollte ebenso.

Von Steffen Georgi

Große Posen haben Manfred Mann und seine Band nicht mehr nötig, dafür liefern sie lieber durchgehend große Popmusik. Und das Publikum im Leipziger Haus Auensee weiß es zu schätzen. Unsere Kurzkritik.

13.11.2019

Mancher kennt sie noch vom Highfield-Festival. Am Donnerstag entert das Post-Hardcore-Trio 8kids die Bühne des Naumanns. Davor spricht Gitarrist Hans Koch im Interview über Politik, Wahrhaftigkeit und Kindheitserinnerungen.

13.11.2019

Sie läuft mit verbundenen Augen bei Demonstrationen in Hongkong mit: die Künstlerin und Aktivistin Wen Yau. In Leipzig zeigt sie derzeit ihre Installation „Wir sind das Volk!“. Im Interview spricht sie auch über ihre Verbindung zur Friedlichen Revolution in Leipzig.

13.11.2019