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Kultur Regional Klassik Airleben in Leipzig: Alle Fakten zum Gratis-Open-Air
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17:14 28.06.2019
Höhepunkt im Leipziger Musikjahr: Klassik Airleben im Rosental. Quelle: Kempner
Leipzig

Sie sind Abschluss und Höhepunkt der Leipziger Klassik-Saison zugleich, die „Klassik Airleben“-Abende des Gewandhausorchesters im Rosental. Von 2006 bis 2010 fanden sie jährlich statt und seit 2014 wieder. Und dank der Hilfe des Hauptsponsors Porsche und anderer Partner ist seither der Eintritt für alle frei.

An diesem Freitag (28. Juni) und Samstag (29. Juni) bitten Andris Nelsons und sein Gewandhausorchester bei bestem Wetter zu einer „italienischen Opernnacht“. Erwartet werden an beiden Abenden insgesamt rund 70.000 Besucher. LVZ.de beantwortet vorab die wichtigsten Fragen.

Impressionen der Konzerte 2018

Wer spielt und singt?

Es spielt das Gewandhausorchester, erneut dirigiert von seinem Chef Andris Nelsons, der die Rosentalkonzerte liebt, seit er 2016 – noch als designierter Gewandhauskapellmeister – eines im Publikum erlebte. Da in diesem Jahr eine „Italienische Opernnacht“ auf dem Programm steht, sind auch zwei Sänger dabei: Kristine Opolais, weltweit gefeierte Sopranistin und Ex-Frau Andris Nelsons’, sowie Thomas Hampson, der Bariton der Baritone.

Andris Nelsons und Kristine Opolais im Gewandhaus. Quelle: Andre Kempner

Was steht auf dem Programm?

„Eine italienische Opernnacht“ mit am 28. und 29. Juni leicht unterschiedlichem Verlauf: Am Freitag gibt es Werke von Gioacchino Rossini (Ouvertüre zur Oper „Il barbiere di Siviglia“, „Largo al factotum“ – Cavatine des Figaro aus der Oper „Il barbiere di Siviglia“), Giuseppe Verdi („Pace, pace, mio Dio!“ – Arie der Leonora aus der Oper „La forza del destino“, Ouvertüre zur Oper „Nabucco“, Szene der Violetta und des Germont aus dem zweiten Akt der Oper „La Traviata“, Ouvertüre zur Oper „La forza del destino“, „Pietà, rispetto, amore“ – Arie des Macbeth aus der Oper „Macbeth“) und Giacomo Puccini („Un bel dì vedremo“ – Arie der Cio Cio San aus der Oper „Madama Butterfly“, Intermezzo aus der Oper „Madama Butterfly“, Szene der Tosca und des Scarpia aus dem zweiten Akt der Oper „Tosca).

Am Samstag stehen diese Komponisten und ihre Werke auf dem Programm: Gioacchino Rossini (Ouvertüre zur Oper „Il barbiere di Siviglia“, „Largo al factotum“ – Cavatine des Figaro aus der Oper „Il barbiere di Siviglia“), Giuseppe Verdi („Pace, pace, mio Dio!“ – Arie der Leonora aus der Oper „La forza del destino“, Ouvertüre zur Oper „Nabucco“, Szene der Violetta und des Germont aus dem zweiten Akt der Oper „La Traviata“, „Credo in un Dio crudel“- Jagos Credo aus der Oper „Otello“), Alfredo Catalani („Ebben? Ne andrò lontana“ – Arie der Wally aus der Oper „La Wally“), Pietro Mascagni (Intermezzo sinfonico aus der Oper „Cavalleria rusticana“) und Giacomo Puccini (Szene der Tosca und des Scarpia aus dem zweiten Akt der Oper „Tosca“).

Wann geht es los, und wann ist Schluss?

An beiden Abenden ist um 20 Uhr Anpfiff. Andris Nelsons geht davon aus, dass beide Abende etwa anderthalb Stunden dauern. Länger als zwei Stunden soll es auf keinen Fall werden.

Thomas Hampson, der Bariton der Baritone, ist auch beim Klassik Airleben dabei. Quelle: Andre Kempner

Wann muss ich für einen guten Platz da sein?

Wer seine Decke einigermaßen nah und mittig vor der Bühne ausbreiten möchte, sollte spätestens um 18 Uhr da sein, besser noch früher. Dann bleibt auch genug Zeit fürs Picknicken, bevor die Musik beginnt. Andererseits sind aber auch die Plätze weiter hinten noch schön. Die Verstärkeranlage beschallt das Rosental bis an die Emil-Fuchs-Straße mit zwar abnehmender Lautstärke, aber erstklassiger Qualität. Und bis etwa zur Hälfte kann man das Geschehen auch auf den Video-Leinwänden noch gut verfolgen.

Wie steht es um die Versorgung mit Essen und Trinken?

Vor Ort bekommt man alles, was man braucht, aber schöner ist es natürlich, den eigenen Picknickkorb zu leeren.

Wo parke ich das Auto, wo lasse ich mein Fahrrad?

Das Auto bleibt am besten zuhause. Denn die Parkplatz-Situation im Waldstraßenviertel ist schon ohne Open-Air-Konzert angespannt. Mit dem Fahrrad sieht es besser aus: Das Gewandhaus stellt am Rand des Konzert-Geländes 4000 Fahrradständer zur Verfügung. Das klingt viel, aber angesichts der erwarteten jeweils 35.000 Besucher, sind auch die schnell voll. Am besten kommt man also per Bus und Bahn oder zu Fuß. Wie schließlich kann ein musikalischer Familienausflug schöner beginnen, als mit einem ausgedehnten Spaziergang?

Quelle: dpa

Wie wird das Wetter?

Perfekt für eine „Italienische Sommernacht“ – und auch so, dass der Spaziergang ins Rosental und zurück nicht übermäßig schweißtreibend wird: Für Freitagabend versprechen die Meteorologen blauen Himmel bei himmlischen 25 Grad. Am Samstagabend soll es etwas wärmer werden, aber auch noch im Bereich der lauen Sommernacht.

Von Peter Korfmacher

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