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Kultur Regional „Outside Festival“ im Agra-Messepark Leipzig – Start am 25. August
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„Outside Festival“ im Agra-Messepark Leipzig – Start am 25. August

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17:39 12.08.2021
Das Team hinter dem „Outside Festival“ im Agra-Messepark, dem Hauptveranstaltungsgelände. Von links: Alexander Gaube (TNC Mice & Nice GmbH), Almuth Wagner (UT Connewitz), Mirko Stock (emotion works), Charlotte Güthner (Werk 2), Peter Hausdorf (Kulturamt), Antje Hamel (Werk 2), Katrin Gruel (Werk 2) und Sebastian Vogt (Elipamanoke).
Das Team hinter dem „Outside Festival“ im Agra-Messepark, dem Hauptveranstaltungsgelände. Von links: Alexander Gaube (TNC Mice & Nice GmbH), Almuth Wagner (UT Connewitz), Mirko Stock (emotion works), Charlotte Güthner (Werk 2), Peter Hausdorf (Kulturamt), Antje Hamel (Werk 2), Katrin Gruel (Werk 2) und Sebastian Vogt (Elipamanoke). Quelle: André Kempner
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Leipzig

Der Outside-Kultursommer in Leipzig ist zwar schon in vollem Gange, das Herzstück der Veranstaltungsreihe – das „Outside Festival 2021“ – beginnt aber erst am 25. August im Leipziger Süden. Die Planungen dafür sind in vollem Gange. Es solle etwas kleiner, dafür umso bunter und vielfältiger als im vergangenen Jahr werden, so die Aussage der Organisatoren, die am Donnerstag zu einem kurzen Rundgang über das Festival-Gelände einluden. Denn das ist wohl die größte Änderung: Anstatt wie 2020 auf der Festwiese spielt sich das Spektakel diesmal im Agra-Messepark ab; wenn auch nicht auf der Grünfläche, auf der die Picknick-Konzerte stattfanden, sondern im hinteren (westlichen) Bereich.

Zu sehen gab es am Donnerstag vor Ort: noch nichts. Dafür aber einiges zu hören zu dem, was und vor allem wie es passieren soll. Etwa dass das Gelände 1000 Personen fassen könnte, man sich aber auf rund 500 Besucher pro Veranstaltung beschränke. Oder dass für den Einlass die obligatorische 3G-Regel – geimpft, getestet oder genesen – gilt. Oder, dass es vor Ort ein Impfangebot gebe, dass eine Schnellteststation geplant sei und dass in diesem Jahr weniger rein elektronische Musik-Acts erklingen. Was definitiv läuft: die Auftritte der Schriftstellerin Stefanie Sargnagel (25. August), der Leipziger Sängerin June Cocó (4. September), des Autoren Wladimir Kaminer (6. September), der Band „Kytes“ aus München (9. September) und des Liedermachers Felix Meyer (24. September). Zudem wird es die Aufführung von „Mendy – Das Wusical“ nach Helge Schneider (7. September) geben.

Stadt und Bund fördern

Ganz final ist das Programm für die Abende zwischen dem 25. August und dem 26. September im Agra-Messepark zwar noch nicht, dafür ist die Finanzierung geregelt: Die Stadt Leipzig schießt 150 000 Euro zu, wie Peter Hausdorf vom Kulturamt erklärte. Hinzu kommen je nach Bedarf bis zu 400 000 Euro von der Kulturstiftung des Bundes, die allerdings nicht allein den Veranstaltungen im Messepark zugute kommen, sondern auch den übrigen Spielstätten des „Outside-Kultursommers“, die sich über die ganze Stadt verteilen und in Summe 150 Events zu bieten haben.

Bereits seit einigen Wochen finden zum Beispiel im Innenhof des Grassimuseums Konzerte, Theater und Filmvorführungen statt. Auch das Kunst-Festival „City Crash“ war Teil des Festivals. Auf dem Gelände des Kunstkraftwerks soll es in den nächsten Wochen Veranstaltungen mit elektronischer Musik geben. Bereits am Samstag geht es dort mit einem „House Picknick“ los. Auch die Rennbahn Scheibenholz wird zum Veranstaltungsort, auf der Parkbühne im Clara-Zetkin-Park soll am 5. September ein Rockabilly-Tag mit den „Firebirds“ stattfinden. Und nicht zu vergessen: der große Kindertag am 19. September im Agra-Messepark.

Der „Neustart Kultur“, wie das Förderprogramm des Bundes heißt, aus dem die größere der beiden Fördersummen stammt, kann also nach diversen Veranstaltungen in den vergangenen Wochen in seine zweite Phase gehen – und reicht dann bis in einen Herbst hinein, der diesen Neustart trotz steigender Infektionszahlen hoffentlich nicht zu stark abbremst.

Das komplette Programm gibt es unter www.outside-leipzig.de/programm.

Von Christian Neffe