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Shortlist: Helga Schubert und Christian Kracht unter den Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse

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11:02 13.04.2021
So sah sie mal aus, die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse in der Glashalle auf dem Messegelände. Am Dienstag wurden die Nominierten für 2022 bekanntgegeben.
So sah sie mal aus, die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse in der Glashalle auf dem Messegelände. Am Dienstag wurden die Nominierten für 2022 bekanntgegeben. Quelle: Tom Schulze/Leipziger Messe GmbH
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Leipzig

Die in drei Kategorien nominierten 15 Finalisten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest. Nach einer mehrmonatigen Auswahlphase hat die Jury am Dienstag bekanntgegeben, wer es auf die Shortlist geschafft hat. In der Kategorie Belletristik sind das Iris Hanika mit ihrem Roman „Echos Kammern“, Judith Hermann („Daheim“), Christian Kracht („Eurotrash“), Friederike Mayröcker („da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete“) und Helga Schubert („Vom Aufstehen: Ein Leben in Geschichten“).

Mit ihren Sachbüchern haben es unter die Nominierten geschafft: Heike Behrend („Menschwerdung eines Affen. Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung“), Dan Diner („Ein anderer Krieg. Das jüdische Palästina und der Zweite Weltkrieg 1935–1942“), Michael Hagner („Foucaults Pendel und wir. Anlässlich einer Installation von Gerhard Richter“), Christoph Möllers („Freiheitsgrade. Elemente einer liberalen politischen Mechanik“), Uta Ruge („Bauern, Land: Die Geschichte meines Dorfes im Weltzusammenhang“).

Als Übersetzerinnen und Übersetzer haben Chancen auf den Preis der Leipziger Buchmesse: Ann Cotten hat aus dem Englischen „Pippins Tochters Taschentuch“ von Rosmarie Waldrop“ übersetzt. Sonja Finck und Frank Heibert holten „Der große Absturz. Stories aus Kitchike“ von Louis-Karl Picard-Sioui“ aus dem Französischen ins Deutsche. Hinrich Schmidt-Henkel „Die Vögel“ von Tarjei Vesaas (aus dem Norwegischen), Nikolaus Stingl und Dirk van Gunsteren „USA-Trilogie. Der 42. Breitengrad / 1919 / Das große Geld“ von John Dos Passos (aus dem Englischen), und Timea Tankó hat „Apropos Casanova. Das Brevier des Heiligen Orpheus“ von Miklós Szentkuthy aus dem Ungarischen übersetzt.

389 Neuerscheinungen aus 132 Verlagen

Der renommierte Literaturpreis ist mit insgesamt 60 000 Euro dotiert. Nach Angaben der Leipziger Buchmesse waren diesmal 389 Neuerscheinungen aus 132 Verlagen eingereicht worden. Die siebenköpfige Jury setzt sich aus Journalisten und Literaturkritikern zusammen.

Nach der erneuten Absage der Leipziger Buchmesse wegen der Corona-Pandemie wird der Preis zum zweiten Mal nicht in der gewohnten Form in der Glashalle auf dem Messegelände vergeben. Die Preisverleihung ist diesmal für den 28. Mai als Festakt in der Leipziger Kongresshalle geplant. Noch steht nicht fest, ob Publikum dabei sein kann, sagt Buchmessedirektor Oliver Zille.

2020 war der Preis nach der Absage der Buchmesse in einer Radiosendung verliehen worden, die Gewinner waren Lutz Seiler (für seinen Roman „Stern 111“), Bettina Hitzer (für ihr Sachbuch „Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts“) und Pieke Biermann (für ihre Übersetzung von Fran Ross’ Roman „Oreo“).

Von LVZ

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