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Kultur Weltweit „Die fabelhafte Welt der Amélie“ – eine etwas ungelenke Musicalwelt
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09:29 15.02.2019
Sandra Leitner und Andreas Bongard in der neuen Musicalversion von „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Quelle: imago/Overstreet
München

Im Kino eroberte „Die fabelhafte Welt der Amélie“ die Herzen im Sturm. Nun gibt es den erfolgreichen Film aus dem Jahr 2001 als Musical. Die verträumte Amélie will darin alle Menschen um sich herum glücklich machen. Nur bei der Suche nach ihrem eigenen Glück hat sie große Schwierigkeiten. Am Donnerstagabend feierte „Die fabelhafte Welt der Amélie – Das Musical“ von Regisseur Christoph Drewitz Premiere im Theater Werk7 in München.

Das Bühnenbild ist gelungen – Bistro-Tische und Holzstühle vor einer Bar, viel Glas, dazu ein geschicktes Spiel mit Licht und Requisiten. Allerdings kommt die zweistündige Inszenierung in der ersten Hälfte nicht in Schwung. Der Text wirkt immer wieder ungelenk und auch die Lieder zünden nicht so recht. Das ist schade, denn das# Ensemble rund um Amélie-Darstellerin Sandra Leitner macht seine Sache sehr gut.

Im zweiten Teil des Musicals „Die fabelhafte Welt der Amélie“ kommt endlich Fahrt auch

Schön auch die fantasievollen Ideen, die die Begrenztheit der Bühne vergessen lassen. Mit Lautsprecherdurchsagen und verändertem Licht wird das idyllische Café plötzlich zum quirligen Großstadtbahnhof. Oder ein simpler Stuhl dient plötzlich als Fotoautomat. Im zweiten Teil gewinnt das Stück an Fahrt, wenn Amélie das Leben der Menschen um sich herum wie durch Zauberhand verändert.

Bis zum vergangenen September hatte die Produktionsgesellschaft Stage Entertainment in dem Theater das Musical „Fack Ju Göhte“ gezeigt, nach der erfolgreichen Kinotrilogie. Das hochgelobte Stück war im vergangenen Herbst mit dem Deutschen Musical Theater Preis als bestes Musical ausgezeichnet worden. Doch trotz der guten Kritiken blieb der große Publikumserfolg aus. Deswegen wurde das Musical vorzeitig eingestellt.

Von dpa/RND

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