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Kultur Leipziger Ausstellung zeigt „Deutsche Mythen seit 1945“ – Friedensnobelpreis dabei
Nachrichten Kultur Leipziger Ausstellung zeigt „Deutsche Mythen seit 1945“ – Friedensnobelpreis dabei
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Ludwig Erhardt, VW Käfer – in der aktuellen Ausstellung im ZFL geht es um deutsche Mythen.
Ludwig Erhardt, VW Käfer – in der aktuellen Ausstellung im ZFL geht es um deutsche Mythen.  Quelle: dpa
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Leipzig

 Ob „Das Wunder von Bern“ oder der Friedensnobelpreis für die EU: Die Schau „Deutsche Mythen seit 1945“ widmet sich im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig großen Ereignissen der deutschen Geschichte. „64 Prozent aller Deutschen wissen, was mit dem Wunder von Bern gemeint ist, 30 Prozent halten es für ein prägendes Ereignis der Geschichte“, sagte Ausstellungs-Kurator Daniel Kosthorst vor der Eröffnung am Dienstagabend.

Rund 900 Objekte sollen die Mythen der deutschen Geschichte nachvollziehbar machen, heißt es. Zu den Exponaten zählen unter anderem ein VW-Käfer und Dokumente zum Mythos der „Antifaschistischen DDR“ sowie zur Bedeutung des Fußballs in der deutschen Nachkriegsgeschichte allgemein.

Erstmals überhaupt gezeigt wird die Friedensnobelpreis-Medaille, die die Europäische Union 2012 zugesprochen bekam. Insbesondere mit diesem Stück verbinden die Ausstellungsgestalter zugleich die Frage, ob Mythen nur auf nationaler, oder vielleicht auch auf europäischer Ebene gedeihen können.

VW Käfer, sowjetischer Bruderstaat, Papst Benedikt XVI.– in der aktuellen Ausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig geht es um deutsche Mythen.

Die Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum wird am Dienstagabend um 19 Uhr feierlich eröffnet. Mit dabei ist unter anderem Schriftsteller Thomas Brussig („Sonnenallee“). Anschließend kann die Schau von Dienstag bis Freitag jeweils zwischen 9 und 18 Uhr sowie an Wochenenden zwischen 10 und 18 Uhr besuchte werden.

Von LVZ