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Kultur Leipziger euro-scene-Festival hat für 2013 Finanzierungsprobleme
Nachrichten Kultur Leipziger euro-scene-Festival hat für 2013 Finanzierungsprobleme
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17:18 26.09.2012
Das Leipziger Festival für zeitgenössisches Theater euro-scene geht schweren Zeiten entgegen. Quelle: Volkmar Heinz
Leipzig

Allerdings habe die Stadt Leipzig ihren Beitrag aufgestockt, so dass nun 125.000 Euro eingespart werden müssten, sagte Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff am Mittwoch. Es sei nicht gelungen, einen neuen Sponsor aus der Wirtschaft zu gewinnen.

Der Chef des Leipziger BMW-Werkes, Manfred Erlacher, betonte, das Engagement sei zeitlich begrenzt gewesen. BMW habe vor längerer Zeit das Ende des Sponsorings angekündigt. Sie habe bei 50 Firmen vorgesprochen, sagte Wolff. „Das Ergebnis war eine große Null.“

Bilder von der euro-scene 2011:

Für 2012 liege der Etat bei knapp 663.000 Euro. Die Mittel kommen von der Stadt, vom Land, von BMW, aus eigenen Einnahmen und von kleineren Sponsoren. Um im kommenden Jahr das Festival veranstalten zu können, komme jeder Posten auf den Prüfstand. Arbeitszeiten seien verkürzt, Gehälter gesenkt worden.

Die 22. euro-scene vom 6. bis zum 11. November zeigt zwölf Gastspiele aus neun Ländern in 23 Vorstellungen an mehreren Spielorten. Hauptspielstätte in diesem Jahr ist die Peterskirche mit drei Inszenierungen und fünf Aufführungen. Es sei erneut gelungen, eine Reihe von führenden Regisseuren des zeitgenössischen Theaters zu verpflichten, sagte Wolff. Romeo Castellucci aus Cesena in Norditalien etwa gelte als einer der radikalsten Regisseure Europas. Die Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker gastiert mit ihrer Compagnie Rosas aus  dem belgischen Brüssel nach zehn Jahren wieder bei euro-scene. Das Festival steht in diesem Jahr unter dem Motto „Herbstzeitlose“.

dpa

Das Leipziger Gewandhaus ist ins Visier der Rechnungsprüfer geraten. Demnach soll das Gewandhaus im Haushaltsjahr 2010 rund 3,3 Millionen Euro mehr ausgegeben haben, als es die tarifliche Vergütung vorsieht, wie Medien am Mittwoch unter Berufung auf eine vorläufige Prüfungsmitteilung des Sächsischen Rechnungshofes berichteten.

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