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Kultur Maler Ben Willikens überspannt Museum der bildenden Künste mit „Leipziger Firmament“
Nachrichten Kultur Maler Ben Willikens überspannt Museum der bildenden Künste mit „Leipziger Firmament“
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09:38 09.11.2016
Maler Ben Willikens will das Leipziger Museum der bildenden Künste mit einem "Leipziger Firmament" umgestalten. Quelle: dpa
Leipzig

Das Kunstwerk besteht aus 38 Aluminiumplatten. Sie sind 12 mal 27 Zentimeter groß und mit Acryl bemalt. Sie werden in 17 Metern Höhe über einer Eingangshalle montiert. „Es ist unvergleichbar“, schwärmte Schmidt. Er kenne weder ein Museum mit so einer Arbeit noch ein anderes Deckenbild dieses Formats, abgesehen von der Sixtinischen Kapelle in Rom. Willikens beschreibt das Werk als Collage von Zitaten seines Schaffens. „Leipzig war ja nie vergessen“, sagte der 75-Jährige. „In allen meinen Arbeiten war es als Grundierung unter und als Firnis über meiner Malerei vorhanden.“

Willikens war 1947 als Kind mit der Familie in den Westen gezogen und studierte Malerei in Stuttgart, wo er auch lebt. Bekannt ist er für seine Darstellungen menschenleerer Innenräume, die in großen deutschen Kunstmuseen hängen. Das Leipziger Deckengemälde wird von einem schwäbischen Unternehmer gestiftet. Für Schmidt ist es nicht nur eine Willikens-Enzyklopädie. „Es ist mehr als eine Bereicherung, es ist eine wunderbare Fügung.“

dpa

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