Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Medien & TV 20 Jahre “WWM”: Gewinner findet, Günther Jauch hat noch immer jungenhaften Charme
Nachrichten Medien & TV 20 Jahre “WWM”: Gewinner findet, Günther Jauch hat noch immer jungenhaften Charme
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:15 10.09.2019
"Wer wird Millionär?" mit Günther Jauch feiert 20-jähriges Jubiläum. Quelle: imago images / DeFodi
Hannover/Köln

Nach Ansicht von "Wer wird Millionär?"-Gewinner Ralf Schnoor hat TV-Moderator Günther Jauch sich während der 20-jährigen Geschichte der RTL-Show kaum verändert. "Er hat noch immer diesen jungenhaften Charme, der ihn berühmt gemacht hat", sagte Schnoor. Der Café-Besitzer aus Hannover hatte im Herbst 2010 bei "WWM" den Höchstpreis von einer Million Euro gewonnen. Die Sendung wird an diesem Dienstag (3. September) 20 Jahre alt.

"Die ersten fünf Jahre nach dem Gewinn waren wie ein einziger Rausch", sagte der 58-Jährige. "Ich wurde sehr oft gefragt, ob ich in diese oder jene Fernsehsendung kommen möchte, ich wurde auf der Straße angesprochen." Mittlerweile habe sich der Trubel längst gelegt, der Gewinn nutzt Schnoor aber noch immer: "Dinge, die man damals für die Million gekauft hat, sind immer noch da, werden von uns rege und intensiv genutzt und erleichtern unser Leben."

Günther Jauch sei "ausgesprochenen professioneller Moderator"

Jauch sei ein "ausgesprochenen professioneller Moderator, er beherrscht sein Handwerk ausnehmend gut", sagte der gelernte Konditormeister. "Er ist im persönlichen Umgang immer sehr respektvoll und tatsächlich überaus freundlich, wenn auch nicht kumpelhaft, aber das wäre in der Position vermutlich auch gar nicht sinnvoll." Schnoor nahm nach seinem Gewinn als Promi-Gast noch an anderen Rateshows teil. Nach den Sendungen habe man gemeinsam etwas getrunken. "Das war nicht kumpelhaft, aber es waren zwei, drei schöne Abende in größerer Runde."

Lesen Sie auch:

- Panne bei "Wer wird Millionär": Falsche Kandidatin stürmt auf Bühne – und bricht in Tränen aus

- "Wer wird Millionär": Nesthocker scheitert an 500-Euro-Frage und geht ohne einen Cent nach Hause

RND/dpa

Bei ihrem Besuch in China soll Kanzlerin Angela Merkel öffentlich die desaströse Lage der Pressefreiheit in dem Land anprangern: Das fordert die Organisation Reporter ohne Grenzen. In keinem anderen Land seien mehr Journalisten im Gefängnis als in China.

02.09.2019

Eine MDR-Moderatorin wird für ihre Fragen in der Wahlsendung am Sonntagabend kritisiert. Sie hatte die AfD indirekt als „bürgerliche” Partei bezeichnet. Nicht nur der MDR hat ein Problem beim Umgang mit rechts, kommentiert Matthias Schwarzer.

02.09.2019

Eine Frau wird im Netz gefeiert, weil sie während der ZDF-Wahlsendung ein Plakat in die Kamera gehalten hat. Auf dem Schild war der Satz zu lesen “Rassisten sind keine Alternative”. Platziert wurde es unter anderem genau hinter AfD-Chef Alexander Gauland.

02.09.2019