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Nachrichten Medien & TV So sehr fehlt Ingo Kantorek seinen früheren Kollegen
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12:39 17.09.2019
Fans trauern um den verstorbenen „Köln 50667“-Darsteller Ingo Kantorek. Quelle: imago images / 7aktuell / Montage RND

Vor einem Monat verstarben „Köln 50667“-Darsteller Ingo Kantorek und seine Frau Suzanna bei einem tragischen Autounfall. Wie es zu dem tödlichen Unfall auf einem Rastplatz an der A8 bei Sindelfingen kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Noch immer ist die Anteilnahme unter seinen Fans groß, seine Kollegen haben den Verlust noch nicht verarbeitet.

Den 16. August wird Serienkollege Christoph Oberheide wohl nicht so schnell vergessen. Sieben Jahre lang stand er gemeinsam mit Kantorek für die RTL II-Serie „Köln 50667“ vor der Kamera. An den Moment, als er vom Tod seines Kollegen erfuhr, kann er sich noch genau erinnern. „Es hat sich erstmal ein riesiges Loch im Boden aufgetan. Ich wollte es nicht glauben, habe gedacht, das sind Fake News und ihm geht’s gut“, sagt Oberheide in einem Interview mit RTL.de. „Dann kamen aber immer mehr Berichte und es war irgendwann Gewissheit. Ich fühlte mich einfach nur leer und dachte, das ist ein schlimmer Traum, aus dem ich jetzt aufwachen muss.“

Ingo Kantorek fehlt seinen Kollegen

Der Tod von Kantorek beschäftige ihn. „Mir geht es sehr schwankend“, bekennt Oberheide gegenüber RTL.de. „Es gibt Tage, da ist alles einfacher. Und dann gibt es Tage, da ist alles schwieriger.“ Je nachdem, was ihn am Drehtag erwartet, sei seine Stimmung besser oder schlechter. „Im Loft seiner Rolle Alex ist das Ganze immer wieder sehr präsent, weil dort viel an ihn erinnert“, so der 30-Jährige. „Die ganzen Erinnerungen kommen dann hoch. Das ist immer noch ungewohnt und schwierig, weil er in ganz vielen Situationen einfach fehlt. Meinen Kollegen geht es da natürlich nicht anders.“

Zur Normalität zurückzukehren sei nicht einfach. „Es ist eine Wunde, die die Zeit nicht wirklich heilen kann, weil es dauerhaft präsent ist“, so Oberheide, der die Rolle des Jan Bremer spielt.

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RND/mat

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