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Medien & TV Streik: Plötzlich sitzen die Moderatoren des Morgenmagazins im Dunkeln
Nachrichten Medien & TV Streik: Plötzlich sitzen die Moderatoren des Morgenmagazins im Dunkeln
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13:28 20.08.2019
Das Team des Morgenmagazins konnte am Dienstag zeitweise nicht live senden.
Köln

Schon im Juli musste das Morgenmagazin von ARD und ZDF zeitweise unterbrochen werden. Die Sendung konnte stundenlang nicht live senden. Nun wiederholt sich der Fall.

Als Jan Hofer am Dienstagmorgen von der "Tagesschau“ zurück zu seinen Kollegen des ARD-Morgenmagazins schalten wollte, saßen diese plötzlich im Dunkeln. Die Sendung musste daraufhin unterbrochen werden - stattdessen wurden Wiederholungen gesendet.

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Grund für den Abbruch ist ein erneuter Warnstreik beim WDR. Bereits im Juli waren Angestellte in den Streik getreten, um den Druck auf die Tarifverhandlungen zu erhöhen.

Streik geht noch bis Mittwochmorgen

"Der WDR hat sich auch nach der dritten Runde nicht bewegt", sagte DJV-Vertreter Volkmar Kah. Die Gewerkschaften wollen unter anderem, dass sich die Tarifsteigerungen beim WDR weiter am Öffentlichen Dienst orientieren. "Um einen erfolgreichen Abschluss zu erzielen, müssen sich beide Seiten aufeinander zubewegen", sagte WDR-Verwaltungsdirektorin Katrin Vernau. "Weiterhin gilt: Wir sind bereit zu einer Lösung, die unserer Verantwortung gegenüber den Beitragszahlern in NRW gerecht wird."

Laut dem Streikaufruf der Gewerkschaften gilt der Warnstreik bis Mittwoch um 1 Uhr morgens. Die Auswirkungen würden sich im Laufe des Tages durch Ausfälle in verschiedenen Sendungen des WDR bemerkbar machen, sagte ein Verdi-Sprecher.

Gehaltserhöhung und mehr Geld für Azubis

Beim letzten Streiktag im Juli waren Verdi-Mitglieder am Morgen ins Studio des ARD-"Morgenmagazins" marschiert, die Live-Sendung wurde eine Stunde lang ausgesetzt und ebenfalls eine Wiederholung gesendet.

Verdi fordert für die Beschäftigten einen Sockelbetrag von 150 Euro, eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent sowie mehr Geld für Auszubildende. Die Verhandlungen stecken derzeit fest. Die Gewerkschaft bezeichnet die Angebote des WDR als nicht ausreichend.

Der Deutsche Journalisten-Verband in NRW unterstützt die Forderungen. "Die Arbeitskampfmaßnahmen sollen der Geschäftsführung des WDR deutlich machen, dass nur konstruktive Verhandlungen zum Ziel zukunftsfähiger Tarifverträge führen“, sagte DJV-Verhandlungsführer Volkmar Kah im Juli.

RND/msc/dpa

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