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Netzwelt Vereinte Nationen kritisieren: Siri, Alexa und Co. sind sexistisch
Nachrichten Medien Netzwelt Vereinte Nationen kritisieren: Siri, Alexa und Co. sind sexistisch
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09:20 23.05.2019
Man kann bei Siri zwischen von einer weiblichen zu einer männlichen Stimme wechseln. Quelle: Andrea Warnecke/dpa
New York

Schüren weibliche Stimmen hinter Apples Sprachassistentin Siri und Amazons Alexa weltweit Geschlechtervorurteile? Die Vereinten Nationen meinen: ja.

Ein Bericht der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) hat Bedenken über sogenannte „eingestellte Unterwürfigkeit“ von Sprachassistentinnen geäußert, die bei Apple, Amazon, Google und Microsoft eingebaut sind. Der Bericht wurde „Ich würde erröten, wenn ich könnte“ genannt – es ist ein Verweis auf eine Antwort, die Apples Siri gibt, wenn sie sexistisch beschimpft wird.

Alexa und Co. sollen sich wehren

Die Autoren des Berichts gehen davon aus, dass Millionen Menschen sich daran gewöhnen, Assistenten mit weiblicher Stimme herumzukommandieren, die „unterwürfig, gehorsam und stets höflich“ reagieren, selbst wenn sie beleidigt werden.

Lesen Sie hier:
Siri wird zum Mann: So aktivieren Sie Männerstimmen bei Sprachassistenten

Die UNESCO empfiehlt Technologiefirmen, digitale Assistenten nicht standardmäßig weiblich zu machen. Außerdem sollten sie so programmiert werden, dass sie Beschimpfungen und Beleidigungen auf Grundlage des Geschlechts entgegentreten.

Von RND/AP

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