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Panorama Frau gerät in Fluten und wählt Notruf - doch Polizistin verspottet sie
Nachrichten Panorama Frau gerät in Fluten und wählt Notruf - doch Polizistin verspottet sie
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17:59 02.09.2019
Die Frau war mit ihrem Fahrzeug in Wasserfluten geraten. Die Retter kamen zu spät. (Symbolbild) Quelle: Jiang Youqin/XinHua/dpa
Fort Smith

Im amerikanischen Fort Smith ist es in der letzten Woche zu einem tragischen Vorfall gekommen, als eine Frau in ihrem Auto ertrank. Zuvor hatte sie während ihres Notrufs statt Hilfe nur Unverständnis erhalten.

Wie die amerikanischen Sender Newsweek und Fox News berichten, befand sich die Zeitungszustellerin Debbie Stevens auf ihrer dienstlichen Route, als sie mit ihrem Auto in eine Sturzflut geriet und schnell von den Wassermassen umschlossen wurde. Gefangen in ihrem Auto wählte sie den Notruf und flehte die Beamtin am anderen Ende der Leitung an: „Bitte helfen Sie mir, ich will nicht sterben! Ich kann nicht schwimmen! Ich habe Angst! Ich werde ertrinken!“

Beamtin soll flehende Frau verspottet haben

Doch statt Stevens zu beruhigen und Hilfe zu versprechen, soll die Beamtin die flehende Frau verspottet und gesagt haben: „Nun, das wird Ihnen beibringen, das nächste Mal nicht ins Wasser zu fahren." Der Anruf soll laut Medienberichten insgesamt 22 Minuten gedauert haben.

Als Polizei und Feuerwehr schließlich das Auto sichern konnten, war Stevens bereits ertrunken. Der zuständige Interimspolizeipräsident Danny Baker bezeichnete das Verhalten der Beamtin als „teilweise gefühllos und lieblos“, gegen die Richtlinien habe sie jedoch nicht verstoßen.

RND/jtn

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